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© Werner Pokorny

Werner Pokorny

Großskulpturen in der Lahrer Innenstadt von Samstag, 15. Mai bis Sonntag, 19. September 2021

Kleinskulpturen in der städtischen Galerie im Alten Rathaus von Sonntag, 22. August bis Sonntag, 19. September 2021

Werner Pokorny zählt zu den interessantesten und gefragtesten deutschen Bildhauern.

Seine Skulpturen aus Holz und seine Plastiken aus Corten-Stahl stellen wesentliche Beiträge zur Entwicklung und Neudefinition der Plastik unserer Zeit dar. „Als Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart hat er einer ganzen Generation junger Bildhauer ein neues Selbstwertgefühl für die Möglichkeiten autonomer Plastik vermittelt – zu einem Zeitpunkt, als diese Möglichkeiten grundsätzlich in Frage gestellt wurden“, so Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums Singen in seinem Text „Dynamisierende Kräfte: Zu Werner Pokornys Stahlplastiken.“

Wenige archetypische Formen sind es, die sich in allen Arbeiten Pokornys wiederfinden: Scheiben, Kuben, Kugeln, Gitter-, Tor- und Fensterformen – und vor allem das Haus! Nur wenigen Bildhauern gelingt es, aus einem Leitmotiv so erfolgreich eine individuelle Handschrift zu entwickeln. Bei Pokorny verbindet sich die Unverwechselbarkeit der Form mit gestalterischer Eigenständigkeit und beständiger formaler Variabilität.

Pokorny studierte Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe und Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, wo er später als Gastprofessor unterrichtete. Im Jahr 2018 wurde er zum Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart berufen. 2014 gründete er die Werner-Pokorny-Stiftung mit dem Vorhaben, ehemalige Akademie-Studierende bei ihrer künstlerischen Arbeit zu unterstützen.

Bereits im Jahr 2000 hatte der ehemalige Kulturamtsleiter Gottfried Berger mit der Ausstellung einiger Werke von Werner Pokorny im öffentlichen Raum die Reihe „Kunst in die Stadt!“ in Lahr ins Leben gerufen. Einmal jährlich von Mai bis September werden seitdem Skulpturen wechselnder Künstlerinnen und Künstler nicht auf der gepflegten grünen Wiese, sondern mitten im Zentrum des städtischen Lebens ausgestellt. Auf diese Weise sollen neue Wahrnehmungen und Perspektiven des gewohnten Stadtbildes ermöglicht und überraschende Begegnungen mit Kunst inszeniert werden.

Öffnungszeiten der Städtischen Galerie