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StadtTheater Lahr

Diese Lahrer Theater-Reihe ist bekannt für eine abwechslungsreiche Mischung von Theater-Klassikern und aktuellen Stücken. Eine Opernaufführung gehört ebenfalls immer dazu.

Weitere Informationen gibt es unter Reihen-Abonnements Abo A.

Aktuelle Veranstaltungen dieser Reihe:

StadtTheater Lahr Grimms sämtliche Werke … leicht gekürzt

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27.01.2022, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Komödie von Michael Ehnert
Mit Kristian Bader, Jan-Christof Scheibe und Michael Ehnert
Regie: Martin Maria Blau
Altonaer Theater Hamburg

Bereits Goethe und Schiller wurden von den drei Universal-Genies Bader, Ehnert und Scheibe leicht gekürzt: „Schillers sämtliche Werke…leicht gekürzt“ aus dem Jahr 2009 war mit mehr als 200 Vorstellungen ein großer Publikumserfolg und wurde vom NDR fürs Fernsehen aufgezeichnet. „Goethes sämtliche Werke…leicht gekürzt“ aus dem Jahr 2015 war zudem für den Inthega-Preis nominiert. Das Stück war in der Spielzeit 18/19 auch auf der Bühne des Lahrer Parktheaters zu sehen. Die einzigartige Mischung aus klassischem Theater, rasanter Biografie, aberwitziger Comedy und vielseitigen Gesangsnummern begeistert Publikum und Presse. Nun nimmt sich das Trio die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm vor. In den Wirren der deutschen Kleinstaaterei treffen Rotkäppchen und der Froschkönig auf Batman. Dieser magische Abend macht am Ende klar, warum wir Deutschen sind wie wir sind… Die „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm sind ein deutscher Bestseller, der in mehr als 100 Sprachen übersetzt und öfter verkauft wurde als die Luther-Bibel. Es gibt wohl nur wenige Kinder, die noch nichts von Rotkäppchen, Rapunzel oder dem Froschkönig gehört haben. Doch die Brüder Grimm waren weit mehr als nur die Märchenonkel der deutschen Literatur. Sie wurden auch als Sprachwissenschaftler, Volkskundler und Gründungsväter der Germanistik verehrt und als Teil der „Göttinger Sieben“ politisch verfolgt.

StadtTheater Lahr Angela I.

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01.02.2022, 20:00

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Schauspiel von Katja Hensel
Mit Silke Buchholz, Peter Lüchinger, Michael Meyer u. a.
Regie: Stefan Otteni
Bremer Shakespeare Company

Der gegenwärtige Zustand unseres demokratischen Staatswesens wird hier auf der Bühne beleuchtet und zeigt eine Welt, die Shakespeare näher ist, als uns lieb sein kann: chaotisch, tragisch, verzweifelt und sehr komisch – wie die Politik unserer Tage. Deutschland, in der nahen Zukunft. Die Kanzlerin hat abgedankt und ist überraschend abgetaucht. Der Tanker Bundestag droht zu kentern und die Feinde des Systems stehen bereit, das Ruder zu übernehmen. Vier Politiker versuchen verzweifelt, das aufständische Volk zu bändigen, koste es was es wolle: Moral, Körperteile, privates Glück… Im Angesicht von Demokratiemüdigkeit und offener Rebellion spitzt sich das Dilemma der Politiker zwischen Funktion und Moral zu. Keiner von ihnen ahnt, dass die ehemalige Kanzlerin am wohl unwahrscheinlichsten Ort der Republik Hof hält und an einem Plan feilt, der das Staatsschiff durch den Orkan bringen könnte – oder die Demokratie endgültig auf Grund setzt. Silke Buchholz, die Angela I. spielt, wurde in Köln geboren. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Schule des Theaters Köln. Sie war unter anderem am Staatstheater Braunschweig, Residenztheater München, Landestheater Linz und am Theater Neumarkt in Zürich engagiert. Angela Merkel ist in Katja Hensels Drama und in Stefan Ottenis Inszenierung eine Art Heilsgestalt, die letzte Figur aus einer Zeit in der das meiste noch halbwegs in Ordnung war. Was nach ihr kommt, das ist deutlich zu spüren, wird furchtbar sein. Leipziger Volkszeitung, 02./03.03.2019

StadtTheater Lahr Falstaff

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08.03.2022, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Oper von Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Robin Davis
Inszenierung: Thomas Münstermann

Solistinnen, Solisten und Chor des Theaters Pforzheim Badische Philharmonie Pforzheim Theater Pforzheim Für Sir John Falstaff ist das Leben ein großer Spaß: Er hat zwar ein Alkohol- und ein Geldproblem, aber mithilfe seiner Diener schon so einige Leute über den Tisch gezogen. Nachdem er den verstockten Dr. Cajus ausgenommen hat, will er in der Annahme, völlig unwiderstehlich zu sein, gleich zwei vorteilhaft verheiratete Damen um den Finger wickeln, um an das Vermögen ihrer Männer zu gelangen. Aber er macht die Rechnung ohne die fröhliche Frauengemeinschaft der Stadt Windsor, die beschließt, dem eingebildeten Ritter für seine Anmaßungen eine Lehre zu erteilen. Mit den kunstvollsten Schimpftiraden der Operngeschichte beschloss Giuseppe Verdi 1893 sein Bühnenschaffen. Nachdem ihn über 50 Jahre lang kein Thema zur Komposition einer heiteren Oper bewegen konnte, überzeugte ihn Arrigo Boitos scharfsinniges Libretto, sich dieser Gattung wieder zuzuwenden: Falstaff wird vom fettleibigen Säufer zum entspannten Lebenskünstler aufgewertet und hat in der berühmten Schlussfuge mit seinem Lebensmotto „Alles auf Erden ist Spaß, der Mensch ist als Narr geboren“ sogar das letzte Wort. Im Pforzheimer Theater begleitet die Badische Philharmonie sämtliche Vorstellungen des Musiktheaters. Auf dem Spielplan stehen Opern aus allen Epochen, Operetten, Musicals, Ballett und Tanztheater. Das erstklassige Theaterensemble und Orchester geben zahlreiche Gastspiele, wie im Parktheater Lahr und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Kulturangebot im ländlichen Raum. Darüber hinaus beweisen diverse Uraufführungen, dass sich das Orchester auch der Pflege der zeitgenössischen Musik verschrieben hat.

StadtTheater Lahr Biedermann und die Brandstifter

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12.04.2022, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Max Frischs Lehrstück ohne Lehre
Regie: Milena Mönch
Mit Christian Simon, Ioana Nitulescu, Jürgen Helmut Keuchel
Hessisches Landestheater Marburg

Durchschnitt – das ist Gottlieb Biedermann. Als Geschäftsmann mit einem eher losen Wertesystem verfolgt er seine Ziele. Aber ein schlechter Mensch? Nein, das will Biedermann nicht sein! So hat der Hausierer Schmitz ein leichtes Spiel, als er Biedermann um ein Dach über dem Kopf für ihn und seinen Freund Eisenring bittet. Den Hausherren bei seinem Gutmenschentum gepackt, beginnen seine Gäste sofort ganz unverhohlen mit ihren dubiosen Machenschaften. Biedermann beschleicht eine böse Ahnung. Aber getreu dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, verschließt Biedermann die Augen vor der Wirklichkeit. Er duldet das Treiben der beiden Hausierer und lässt aus Feigheit den Moment verstreichen, in dem sein Handeln einen Unterschied hätte machen können. Was, wenn er sich mit den beiden ausgerechnet die Brandstifter der Stadt ins Haus geholt hat? Milena Mönch studierte Regie am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Amélie Niermeyer und Christoph Lepschy. Ihre Inszenierung „Drei Schwestern“ nach Anton Tschechow wurde 2019 zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater Hamburg eingeladen und gewann dort den Publikumspreis. Im Schauspiel sucht sie nach existentiellen Lebenssituationen, in denen sich die Charaktere in ihren Wünschen, ihren Selbstbildern und Lebensvorstellungen radikalisieren.