Wettersymbol und Temperatur StadtplanLink zu: Stadtplan
© Regina Brocke

StadtTheater Lahr

Diese Lahrer Theater-Reihe ist bekannt für eine abwechslungsreiche Mischung von Theater-Klassikern und aktuellen Stücken. Eine Opernaufführung gehört ebenfalls immer dazu.

Weitere Informationen gibt es unter Reihen-Abonnements Abo A.

Aktuelle Veranstaltungen dieser Reihe:

StadtTheater Lahr Madama Butterfly - Oper von Giacomo Puccini

Ticket-Icon mit Verlinkung zum Ticket-KaufTickets

29.11.2022, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ensemble des Stadttheater Pforzheim

Für den amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist seine Stationierung in der japanischen Stadt Nagasaki nur ein exotisches Abenteuer: Er verliebt sich in die junge Geisha Cio-Cio-San, auch Butterfly genannt, und erwirbt sich über einen Vermittler die Nutzungsechte an einem Haus oberhalb der Stadt. Eine Ehe, die jedoch jederzeit aufgelöst werden kann, soll die Zeit in Japan abrunden, bevor Pinkerton wieder nach Amerika abreist, um eine „echte“ Ehefrau zu finden. Cio-Cio-San nimmt das Liebes- und Eheversprechen jedoch ernst. Für Pinkerton konvertiert sie sogar zum Christentum, wofür sie von ihren Verwandten verflucht wird. Selbst nachdem er sie verlassen hat, erwartet sie inzwischen mit ihrem gemeinsamen Sohn, noch seine Rückkehr. Nach drei Jahren ist es tatsächlich soweit: Pinkerton legt erneut in Nagasaki an, jedoch aus anderen Gründen, als Cio-Cio-San hoffte… Giacomo Puccinis von ihm so bezeichnete „japanische Tragödie“ „Madama Butterfly“ wurde 1904 zunächst an der Mailänder Scala in einer zweiaktigen und kurz darauf in Brescia in der noch einmal von Puccini überarbeiteten dreiaktigen Fassung uraufgeführt. Wie bereits bei den Opern „La Bohème“ und „Tosca“ arbeitete er mit den Dichtern Giuseppe Giacosa und Luigi Illica zusammen. Zum, für ihn charakteristisch spätromantischen Orchesterklang wob Puccini zum Teil bekannte asiatische und amerikanische Melodien, Motivik sowie Glocken und Kanonengeräusche in seine Komposition. Vor allem aber der berühmte Summchor und Cio-Cio-Sans herzzerreißende Arie „Un bel dì, vedremo“, in der sie am Glauben an die wahre Liebe Pinkertons festhält, haben dazu beigetragen, dass „Madama Butterfly“ zu einer der beliebtesten Opernwerke überhaupt gezählt werden kann. Kostenfrei: Dramaturgin Inken Meents gibt Einblicke in Werk und Arbeit Einführung am Veranstaltungstag: Beginn 19 Uhr, Oberes Foyer, Parktheater, Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich

StadtTheater Lahr Frida Kahlo - Schauspiel über das Leben der Malerin

Ticket-Icon mit Verlinkung zum Ticket-KaufTickets

13.12.2022, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Frida Kahlo lässt die Welt teilhaben an ihrem Schmerz, an ihrer Liebe und ihrem revolutionären Geist, der niemals zur Ruhe kommt.

„Ich hatte zwei schwere Unfälle in meinem Leben, beim ersten hat ein Autobus mich von den Füßen geholt… Der andere Unfall ist Diego“. Wild und provokant, bunt und leidenschaftlich – das Leben auf der großen Bühne zeichnet sich schon früh ab: Frida ist ein intelligentes, lebensfrohes, exzentrisches, leidenschaftliches und wildes junges Mädchen. Mit 18 Jahren geht sie als eine der wenigen Frauen Mexikos auf eine höhere Schule, die sie auf ein späteres Studium vorbereiten soll. Doch dann wird sie bei einem Verkehrsunfall von einer Metallstange durchbohrt und verliert fast ihr Leben. Monatelang ans Bett gefesselt unter schlimmsten Schmerzen beginnt sie zu malen. Neben der Malerei findet Frida eine zweite große Liebe: Diego Rivera, der berühmte Maler, der die Hälfte aller Mauern in Mexiko mit seinen Fresken bemalt. Um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, lässt sie sich einiges einfallen. Das ungleiche Paar heiratet, doch diese Liebe entpuppt sich als noch schmerzhafter als ihre Verletzungen. Die 1987 geborene und in Düsseldorf wohnende Teresa Zschernig, Darstellerin von Frida Kahlo, ist seit 2007 auf den Theaterbühnen in Deutschland zu sehen. Mehrere Film- und Fernsehcharaktere, unter anderem eine Episodenhauptrolle in der ARD-Serie „WAPO Duisburg“, hat die Schauspielerin darüber hinaus besetzt. › Kostenfrei Dramaturgin Verena Caspers gibt Einblicke in Werk und Arbeit › Einführung am Veranstaltungstag: Beginn 19 Uhr, Oberes Foyer, Parktheater, Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich „Wenn die Musik den Rhythmus vorgibt, verlangsamt sich das Geschehen auf der Bühne und intensiviert sich. Das sind die Momente voller Spannung, Geheimnis, Poesie. Die Momente, die der Kunst Kahlos am nächsten sind. In solchen Momenten wachsen die Charaktere über sich hinaus.“ (Rheinische Post, 11.09.2021) Theaterfassung von Maja Delinić und Janin Lang Mit: Teresa Zschernig, Philip Heitmann, Norhild Reinicke u. a. Regie: Maja Delinić Burghofbühne Dinslaken, Landestheater im Kreis Wesel

StadtTheater Lahr Hexenjagd

Ticket-Icon mit Verlinkung zum Ticket-KaufTickets

24.01.2023, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Millers Werk ist auch heute noch ein Lehrstück über Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen.

Über 60 Jahre nach der Uraufführung ist „Hexenjagd“ thematisch heute wieder das Stück der Stunde! Unter der Regie von Volkmar Kamm wurde das Stück unter anderem ausgezeichnet mit dem Antoinette Perry Award, dem Tony Award als Bestes Stück und dem 3. Inthega-Preis „Die Neuberin2019“. Die Handlung der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika ist zwar historischer Stoff, die Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus werden aber vom Autor bewusst auch auf seine damalige Gegenwart um 1947-1952 und die Kommunistenhatz des berüchtigten Senators McCarthy, bezogen. Und auch heute können Parallelen gezogen werden: Denn garantierte und selbstverständlich gewordene Rechte und Errungenschaften der Menschen werden auch heute (wieder) durch Erdoğan/Orbán/Kaczyński als „Nachfolger“ des US-Senators McCarthy und dessen Jagd auf „subversive Elemente“ zunehmend außer Kraft gesetzt. Als sich die junge Abigail und ihre Freundinnen nach einem nächtlichen Tanz im Wald plötzlich anders verhalten als sonst, gibt es im Dorf Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verhext worden zu sein. Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen… Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts ist Millers Werk auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Zu Recht gehört „Hexenjagd“ immer noch zu den erfolgreichsten und meistgespielten Dramen des Autors. › Kostenfrei Der Schauspieler Christian Meyer gibt Einblicke in Werk und Arbeit › Einführung am Veranstaltungstag: Beginn 19 Uhr, Oberes Foyer, Parktheater, Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich Schauspiel von Arthur Miller Mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm, u. a. Regie: Volkmar Kamm Euro-Studio Landgraf

StadtTheater Lahr Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt

Ticket-Icon mit Verlinkung zum Ticket-KaufTickets

14.02.2023, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Wiederaufnahme-Premiere!
Schauspiel in zwei Akten mit Hellena Büttner, Peter Bause u. a.

Friedrich Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als „Komödie“ untertitelte Stück im Jahr 1961, als der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte. Der Mensch wird darin konfrontiert mit einer sich fortwährend technisierenden Welt, die zu komplex geworden ist, als dass sie noch begreifbar wäre. Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – und die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren. In einem Schweizer Sanatorium werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich erdrosselt von ihren Patienten. Auf den ersten Blick erscheinen die Patienten durchaus harmlos. Doch unter den Augen des mit dem Fall betrauten Inspektors Voß zeigt sich immer deutlicher, dass hier nichts ist, wie es scheint. Möbius, einer der Verdächtigen ist nicht etwa ein „Irrer“ sondern ein brillanter Physiker, der die „Weltformel“ entdeckt hat. Weil aber deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, versteckt er sich im Irrenhaus, in der Hoffnung, sein Wissen vor der Welt zu verheimlichen. Die missgestaltete Besitzerin und Chefärztin der Einrichtung, hat aber bereits Kopien der Aufzeichnungen Möbius’ erstellt und will mit der Formel nun selbst die Weltherrschaft erringen. Hellena Büttner und Peter Bause, fernseh- und theaterbekanntes Schauspieler-Ehepaar, waren zuletzt mit dem erfolgreichen Stück „Jeder stirbt für sich allein“ in Lahr zu sehen. Kostenfrei: Der Schauspieler Stephan Bürgi gibt Einblicke in Werk und Arbeit Einführung am Veranstaltungstag: Beginn 19.00 Uhr, Parktheater, Oberes Foyer, Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich „Eine klasse Idee, getragen von erstklassigem Schauspiel. (…) Es sind die großen schauspielerischen Leistungen, die dieser Inszenierung Kraft und Leichtigkeit zugleich geben. (…) Der mächtige Applaus im fast ausverkauften Haus war verdienter Dank für einen bereichernden Abend.“ (Die Rheinpfalz, 16.1.2020) Mit Hellena Büttner, Peter Bause, Sibylla Rasmussen, André Vetters u. a. Regie: Herbert Olschok Tournee-Theater Thespiskarren und Theater im Rathaus Essen

StadtTheater Lahr Berlin kann jeder, Lahr muss man wollen

Ticket-Icon mit Verlinkung zum Ticket-KaufTickets

14.03.2023, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

„Eine interaktive, große Kleinstadt-Glitzer-Glamour-Show.“, NRZ, 05.07.2021
Herzlich willkommen zu der Show, in der es um das Herz IHRER Stadt geht!

3,5 Millionen Menschen leben in Berlin. Und täglich werden es mehr. Sie gehören nicht dazu? Und Sie leben auch nicht in einer der anderen Großstädte? Sind Sie deswegen zu bemitleiden? Keinesfalls! Es ist ein Plädoyer für das Leben in der Klein- oder Mittelstadt. Das Jahr in Lahr ist bunt: Im Frühjahr werden unter dem Motto „Flurputzete“ die Grünstreifen der Stadt aufgeräumt, im Sommer freuen sich alle auf das Terrassenbad und den Waldmattensee, im Herbst eröffnet der Oberbürgermeister die Chrysanthema und endlich, in der Vorweihnachtszeit, findet wieder der kleine Adventstreff auf dem Schloßplatz statt und das große Wiedersehen am 24.12. am Bistro „Wolkenkratzer“ in der Innenstadt. „Berlin kann jeder, Lahr muss man wollen“ ist eine interaktive Show, die sich um das Thema „Wir lieben unsere Stadt“ dreht. In Form von kleinen Szenen, Einspielungen, Showelementen, Songs, Monologen und Beiträgen auch aus Ihrer Stadt nähern wir uns den Fragen an: Ist das noch Provinz, und falls ja: Wie lebt es sich hier? Warum wollen eigentlich immer alle nach Berlin? Welche Chancen bietet die Große Kreisstadt und wovon träumen die Gemeinden? In dieser Show ist alles möglich. Die Schauspieler:innen singen und spielen. Sie teilen die Bühne zum Beispiel mit einer ortsansässigen Ballettschule, dem Liederkranz, dem Kleinkünstler und mit keinem geringerem als Kulturbürgermeister Guido Schöneboom persönlich. Es wird ein liebevoller Blick auf die Stadt und ihre Besonderheiten geworfen, die das Leben ohne U-Bahn und Flixbus-Anbindung mit sich bringt. Mit: Jan Exner, Matthias Guggenberger, Lara Christine Pelzer u. a. Inszenierung, Dramaturgie: Mirko Schombert, Reinar Ortmann Burghofbühne Dinslaken, Landestheater im Kreis Wesel

StadtTheater Lahr Vom Suchen und Finden der Liebe

Ticket-Icon mit Verlinkung zum Ticket-KaufTickets

18.04.2023, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Romantische Tragikomödie nach Helmut Dietl und Patrick Süskind

Der Komponist Mimi Nachtigal trifft die junge, erfolglose Sängerin Gretel Grieneisen – und die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Sie schwören, sich immer und ewig zu lieben. Dieses „immer und ewig“ dauert, wie bei anderen Leuten übrigens auch, genau sieben Jahre. Und so glücklich die ersten fünfhundert Nächte verlaufen, so problematisch gestalten sich die darauffolgenden zweitausend Tage. Vor allem Mimis unermüdliche Versuche, die Gesangsstudentin Gretel um jeden Preis in die erfolgreiche Sängerin Venus Morgenstern zu verwandeln, erweisen sich als äußerst ungünstig für die Harmonie der Liebesbeziehung. Als sie sich schließlich trennen, ist Mimi so unglücklich, dass er sich in das Ferienhaus seines Freundes Theo auf einer griechischen Insel zurückzieht und sich dort das Leben nimmt. Auf seinem Weg in die Unterwelt wird er begleitet vom Götterboten Hermes, dessen sehnlichster Wunsch es ist, Mimis Leben in der Unterwelt so schön wie möglich zu gestalten. Immer wieder versucht er, Mimi zu verführen – aber der denkt nur an seine Venus. Als diese endlich beschließt, zu Mimi zurückzukehren, ahnt sie nicht, dass ihr Geliebter bereits tot ist. Alles scheint zu spät. Doch die Liebe ist bekanntlich stärker als der Tod: Um Mimi zu retten, muss Venus ihm in die Unterwelt folgen. Wie Orpheus einst für Eurydike, begibt sie sich auf die Reise in das Totenreich. Der Erfolgsregisseur Helmut Dietl und der Autor Patrick Süskind („Das Parfum“) schrieben 2005 gemeinsam das Drehbuch zu dieser romantischen Tragikomödie. Nach „Schtonk!“ 2018 ist „Vom Suchen von Finden der Liebe“ die zweite theatrale Umsetzung eines Stoffes von Helmut Dietl. Regie: Marcus Grube Württembergische Landesbühne Esslingen