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© Philipp Plum

StadtTheater Lahr

Diese Lahrer Theater-Reihe ist bekannt für eine abwechslungsreiche Mischung von Theater-Klassikern und aktuellen Stücken. Eine Opernaufführung gehört ebenfalls immer dazu.

Weitere Informationen gibt es unter Reihen-Abonnements Abo A.

Aktuelle Veranstaltungen dieser Reihe:

StadtTheater Lahr The Who and the What

15.12.2020, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Schauspiel in zwei Akten von Ayad Akhtar
Heikko Deutschmann, Schauspieler, Autor und Hörbuch-Sprecher ist zum ersten Mal auf Schauspiel-Tournee!

„Der rätselhafte Titel erklärt sich durch die zentrale Frage: Was wäre, wenn Mohammed den Koran nicht durch göttliche Eingebung, sondern auf der Basis eigener, höchst menschlicher Erfahrung verfasst hätte? Schlagartig könnte durch solch eine Umkehrung das problematische Frauenbild des Islam kritisch hinterfragt werden, und genau darum geht es Zarina in ihrem Roman, in dem sie versucht, den Menschen Mohammed aufzuspüren.“ Ute Baumhackl, Kleine Zeitung , 01.06.2018 Aufführung ohne Pause Schauspiel in zwei Akten von Ayad Akhtar Deutsch von Barbara Christ Mit Heikko Deutschmann u. a. Regie: Felix Prader EURO-STUDIO Landgraf Pulitzerpreisträger Ayad Akhtar ist einer der wichtigsten Dramatiker unserer Zeit. Er arbeitet in den USA, seine Werke haben aber aufgrund unserer sozialen Globalisierung Allgemeingültigkeit. Ja, sie brennen den westlichen Gesellschaften förmlich unter den Nägeln: Der Familienpatriarch Afzal ist ähnlich wie die Familie des Autors selbst aus Pakistan in die USA eingewandert. Da er aus Überzeugung die überlieferten Konventionen und Werte seines Heimatlandes aufrechterhält, gerät er in einen emotional unlösbaren Vater-Tochter-Konflikt: Seine Tochter Mahwish möchte endlich die Frau ihres Langzeitfreundes werden. Der Tradition gemäß muss sie damit aber warten, bis ihre ältere Schwester Zarina, eine erfolgreiche Harvard Absolventin, verheiratet ist. Ihr hatte der Vater die Ehe mit ihrer ersten großen Liebe verboten, weil der katholische Collegestudent nicht konvertieren wollte. Nun sucht Afzal, gespielt von dem vielseitigen Schauspieler, Autor und Hörbuchsprecher Heikko Deutschmann, auf einem muslimischen Ehepartnerportal einen Mann für sie…

StadtTheater Lahr Hexenjagd

26.01.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Millers „Hexenjagd“ ist auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen.

Über 60 Jahre nach der Uraufführung ist „Hexenjagd“ thematisch heute wieder das Stück der Stunde! Unter der Regie von Volkmar Kamm wurde das Stück unter anderem ausgezeichnet mit dem Antoinette Perry Award, dem Tony Award als Bestes Stück und dem 3. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2019. Aufführung ohne Pause Die Handlung der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika ist zwar historischer Stoff, die Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus werden aber vom Autor bewusst auch auf seine damalige Gegenwart um 1947-1952 und die Kommunistenhatz des berüchtigten Senators McCarthy, bezogen. Als sich die junge Abigail und ihre Freundinnen nach einem nächtlichen Tanz im Wald plötzlich anders verhalten als sonst, gibt es im Dorf Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verhext worden zu sein. Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen… Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts ist Millers „Hexenjagd“ auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Schauspiel von Arthur Miller Mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm, u. a. Regie: Volkmar Kamm EURO-STUDIO Landgraf

StadtTheater Lahr Die Physiker

17.02.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als »Komödie« untertitelte Stück im Jahr 1961, als der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte.

„Eine klasse Idee, getragen von erstklassigem Schauspiel. (…) Es sind die großen schauspielerischen Leistungen, die dieser Inszenierung Kraft und Leichtigkeit zugleich geben. (…) Der mächtige Applaus im fast ausverkauften Haus war verdienter Dank für einen bereichernden Abend.“ Die Rheinpfalz, 16.1.2020 Aufführung ohne Pause Der Mensch wird konfrontiert mit einer sich fortwährend technisierenden Welt, die zu komplex geworden ist, als dass sie noch begreifbar wäre. Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – und die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren. In einem Schweizer Sanatorium werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich erdrosselt von ihren Patienten. Auf den ersten Blick erscheinen die Patienten durchaus harmlos. Doch unter den Augen des mit dem Fall betrauten Inspektors Voß zeigt sich immer deutlicher, dass hier nichts ist, wie es scheint. Möbius, einer der Verdächtigen z.B., ist nicht etwa ein „Irrer“ sondern ein brillanter Physiker, der die „Weltformel“ entdeckt hat. Weil aber deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, versteckt er sich im Irrenhaus, in der Hoffnung, sein Wissen vor der Welt zu verheimlichen. Die missgestaltete Besitzerin und Chefärztin der Einrichtung, hat aber bereits Kopien der Aufzeichnungen Möbius’ erstellt und will mit der Formel nun selbst die Weltherrschaft erringen. Hellena Büttner und Peter Bause, fernseh- und theaterbekanntes Schauspieler-Ehepaar, waren zuletzt mit dem erfolgreichen Stück „Jeder stirbt für sich allein“ in Lahr zu sehen. Schauspiel in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt Mit Hellena Büttner, Peter Bause, Sibylla Rasmussen, André Vetters u. a. Regie: Herbert Olschok Tournee-Theater Thespiskarren und Theater im Rathaus Essen

StadtTheater Lahr Fidelio

02.03.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

... Letztendlich wird die Liebe den Sieg im Freiheitskampf davon tragen. ...

Florestan büßt grundlos eine Haftstrafe ab. Als angeblich politischer Gefangener wird er besonders streng verwahrt. Während die Erinnerung an seine Frau Leonore ihn tröstet, ahnt er nicht, dass sie bereits alles in Bewegung setzt, um ihn zu befreien. Sie verkleidet sich als Mann, nennt sich Fidelio und beginnt im Gefängnis zu arbeiten. Kerkermeister Rocco soll indes das Grab für Florestan ausheben, denn Gefängnisgouverneur Pizarro hat beschlossen, den Häftling selbst zu töten. So stehen sich in Florestans Zelle Pizarro und Leonore Aug in Aug gegenüber, um über sein Los zu entscheiden. Letztendlich wird die Liebe den Sieg im Freiheitskampf davon tragen. „Fidelio“ ist die einzige Oper Ludwig van Beethovens, des Komponisten, der mit der „Ode an die Freude“ in seiner 9. Sinfonie einen Jubelchor auf die Brüderlichkeit aller Menschen komponierte. Doch nicht erst seit dem Scheitern der Französischen Revolution bleibt diese immer noch eine Utopie. Grund genug, ein deutliches Zeichen zu setzen und „Fidelio“ wieder aufzuführen. Aufführung ohne Pause Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven Libretto von Georg Friedrich Treischke In deutscher Sprache Theater Pforzheim

StadtTheater Lahr Tartuffe

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13.04.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

„Die Sünde im Geheimen ist keine Sünde.“ Molière

Er lügt so offensichtlich, dass sich die Balken biegen. Umso erschütternder ist es allerdings, dass der Mann trotz aller Skrupellosigkeit so erfolgreich ist und es niemandem gelingt, ihn aufzuhalten. Es stellt sich die Frage: Wollen wir vielleicht alle lieber belogen werden, als der Wahrheit ins Auge zu schauen? Molières Komödie, die zu Lebzeiten des Autors gleich zweimal von der Zensur verboten wurde, zeigt uns erschreckend aktuell, zu wie viel Scheinheiligkeit, Ignoranz und Selbstbetrug der Mensch fähig ist. Aufführung ohne Pause Mit Arno Kempf, Christiane Wilke, Philip Pelzer u. a. Inszenierung: Boris C. Motzki Dramaturgie: Nadja Blank Burghofbühne Dinslaken Landestheater im Kreis Wesel Wie konnte das passieren? Der allseits bekannte Betrüger, Scharlatan und Angeber Tartuffe schafft es, sich im Haus von Orgon und seiner Familie einzunisten und unentbehrlich zu machen. Und wie zum Teufel macht er das? Er, der keinerlei moralische Ansprüche an sich selbst stellt, der verschwenderisch, genusssüchtig und ganz und gar hedonistisch lebt, hat aber gleichzeitig das Charisma eines Heilsbringers: Er predigt Moral, er stiftet (Lebens-)Sinn und er propagiert einen gesunden Lebensstil und trifft damit bei Orgon ins Schwarze. Bald werden ihm sogar Haus und Besitz überschrieben. Jetzt ist die Familie gefragt. Irgendwie muss dieser Lügenbaron doch aufzuhalten sein? Doch sämtliche Bemühungen Tartuffe zu entlarven, führen nicht zum Ziel, sondern verkehren sich teilweise sogar ins Gegenteil. Orgon verspricht Tartuffe seine Tochter Mariane und befördert noch den äußerst fragwürdigen Kontakt zwischen seiner Ehefrau und Tartuffe – mehr Komödie und Absurdität geht kaum!