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© Jürgen Altmann

Abo C – SymphonieKonzerte

Diese Konzertreihe hat sich in der Region zu etwas Besonderem entwickelt.

Drei Symphoniekonzerte mit wechselnden Orchestern sowie internationalen Dirigent/innen und Solist/innen werden aufgeführt.

Preise

Platz-Kategorie  Abo-Preis    Abo-Preis für Schwerbehinderte
4. Platz     31,50 Euro 21,00 Euro
3. Platz  37,80 Euro 27,30 Euro
1. Platz und 2. Platz 44,10 Euro  33,60 Euro


Mit diesem Abonnement zahlen Sie 30 Prozent weniger als im freien Verkauf.

Folgende Veranstaltungen beinhaltet das Abo C in der aktuellen Saison:

Porträtaufnahme des Dirigenten
Dirigent Howard Griffiths
Quelle: Thomas Rabsch

Sonntag,09. Oktober 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Solistin: Claire Huangci, Klavier
Dirigent: Howard Griffiths

Programm:

  • Carl Maria v. Weber, Ouvertüre zum Singspiel "Abu Hassan"
  • Edvard Grieg, Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
  • Franz Schubert, Sinfonie Nr. 3 D-Dur

 

Die Stuttgarter Philharmoniker lassen ihr Publikum glänzend einstudierte Konzerte erleben. Gemeinsam mit Claire Huangci, die Solistin am Klavier und Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018 eröffnet ein hochkarätiger Konzertabend die Spielzeit 2022/2023. Mit Howard Griffiths, einem weltweit engagierten Dirigenten, wird ein Programm präsentiert, das umfassend als „Ostprogramm“ betitelt werden kann. Die Komposition an seinem Singspiel „Abu Hassan“ nach einer Geschichte aus „1001 Nacht“ begann Carl Maria v. Weber im Sommer 1810. Verwicklungen in einer Korruptionsaffäre liesen ihn das Stück hochverschuldet im August mit dem „Chor der Gläubiger“ anfangen. Abgeschlossen wurde die Komposition im Januar 1811 mit der spritzigen, „türkischen“ Ouvertüre. Sein einziges Klavierkonzert komponierte Edvard Grieg 1868 im Alter von 25 Jahren. Während seines Leipziger Musikstudiums hatte er Clara Schumann das Klavierkonzert ihres verstorbenen Mannes spielen gehört. Für den tief beeindruckten Grieg diente es als Modell für sein eigenes Werk, und doch ist der eigene musikalische Charakter des jungen Komponisten unüberhörbar. Der Erfolg der Uraufführung ist dem Stück seither treu geblieben. Seine dritte Sinfonie schrieb Franz Schubert im Alter von 18 Jahren. Das Orchesterwerk entstand in neun Tagen für ein Wiener Liebhaberorchester, in dem Schubert als Bratschist mitwirkte. Die erste öffentliche Aufführung fand erst 1881 statt! Heute gilt Schuberts Dritte mit ihrem bezaubernden Beginn, anmutig schlichten Andante und launigen Finale als sein Durchbruch zur eigenständigen Sinfonik.

Ausführliche Biografien zu Orchester, Solistin und Dirigent auf www.populahr.de

Mittwoch, 01. März 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

Solistin: Anke Sieloff, Gesang
Dirigent: Bernd Ruf

Nicht-Klassik-Hörer begeistern sich für die Emotionalität eindrucksvoller Orchesterklänge, Klassik-Hörer freuen sich, die alten sinfonischen Meister in den neuen musikalischen Geschichten zu entdecken: Das ist Filmmusik! Eine große Faszination geht von ihr aus, sie blickt zurück auf mehr als 125 Jahre, seit die ersten Töne die laufenden Bilder begleiteten und strahlt unermüdlich eine gegenwärtige Lebendigkeit aus. Hollywood als Metropole des Films steht Pate für die „Hollywood Symphony“ mit den Titelmelodien und Hauptthemen aus großen Blockbustern wie Fluch der Karibik, Star Wars, E.T., Yentl, James Bond, Charlie Chaplin und anderen.

Das Repertoire der mit vielen Preisen bedachten Sängerin Anke Sieloff reicht von der Oper über das Musical bis zum Jazz. Seit 1993 ist sie als Solistin am Musiktheater im Revier engagiert. In ihren beiden CDs „The Singer“ und „Danke“ stellt sie ihre selbst geschriebenen Songs Händelarien gegenüber. Sie unterrichtete u.a. an der Musikhochschule Lübeck und an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Die Philharmonie Baden-Baden, das mit 150 Jahren Konzertbetrieb als Sinfonieorchester älteste kommunale Orchester Baden-Württembergs wird zum Hollywood Filmorchester. Als regelmäßiger Partner Bernd Rufs gestaltete sie in Lahr in den letzten 20 Jahren die sinfonischen Weltmusikkonzerte.

Der ursprünglich aus Gengenbach stammende Dirigent Bernd Ruf liebt Grenzgänge sinfonischer Musik mit Rock, Jazz und Weltmusik. Ein Schwerpunkt seines Repertoires ist Filmmusik. Seit 2008 ist Bernd Ruf musikalischer Leiter der jährlich stattfindenden Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle. Er dirigierte viele Soundtracks, zuletzt die Musik zur ZDF-Kultserie Ku’damm 63. Im Jahr 2001 wurde er für einen Grammy nominiert und 2016 in Taiwan mit dem Golden Melody Award ausgezeichnet. Seit 19 Jahren lehrt er als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck.

Ausführliche Biografien zu Orchester, Solistin und Dirigent auf www.populahr.de

Porträt der Dirigentin
Quelle: Marco Borggreve

Mittwoch, 05. April 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

Sopran: Marlène Assayag
Mezzosopran: Diana Haller
Bariton: Johannes Fritsche
Dirigentin: Ariane Matiakh

Programm: Mozart und Andere; Da Ponte-Arien

Mozart und Da Ponte – zwei geniale Partner! Am Ende seines Lebens arbeitet Mozart an seiner Operntrias „Figaros Hochzeit“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“. „La ci darem la mano“ oder „Ah scostati“ sind zwei der bekanntesten „Hits“. Die Königin der Nacht betört mit ihrer Bravourarie vor dem verklärten Terzett „Soave sia il vento“ aus „Così fan tutte“. Die Ouvertüren aus Figaros Hochzeit und der Zauberflöte umrahmen das Konzertprogramm. Auch Soler und Salieri bedienten sich Da Pontes Libretti.

Dirigentin Ariane Matiakh studierte Orchesterdirigat in Wien, wo sie zudem unter der Leitung von unter Anderem Nikolaus Harnoncourt und Adam Fischer im renommierten Arnold-Schönberg Chor sang. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie während ihrer umfassenden Ausbildung von Leopold Hager und Seiji Ozawa.

Die französische Sopranistin Marlène Assayag debütierte vor Kurzem an der Opéra de Nancy in der Rolle der Fee in „Cendrillon“ von Massenet und tourt im Herbst mit dem Matheus-Ensemble unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi als Aminta in Vivaldis „Olimpiade“. Mezzosopranistin Diana Haller aus Kroatien wurde zuletzt in zahlreichen Rollendebüts von Publikum und Presse für ihre stimmliche Exzellenz sowie ihre schauspielerischen Fähigkeiten hoch gelobt. Unter anderem in: „Ariadne auf Naxos" als der Komponist (Cornelius Meister), in der Hauptrolle der „Tancredi" in der gleichnamigen Oper (Antonio Fogliani) und als Holofernes in „Judith Triumphans“ (Georg Fritzsch). Johannes Fritsche, Bariton des Abends, entwickelte verschiedenste Projekte wie „Ensemble Encore“ oder „Coronade“ während den pandemiebedingten Lockdowns. Er schloss seinen Master Gesang im Sommer 2020 an der Opernschule in Stuttgart ab.

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