Kombi-Abo D - StadtTheater Lahr + SymphonieKonzerte

Das Kombi-Abo D bietet die Möglichkeit, das StadtTheater-Abo mit seinen 7 Veranstaltungen mit dem SymphonieKonzerte-Abo C mit den 3 Konzerten zu kombinieren. Der Preis-Rabatt ist hierbei besonders hoch.
Preise für das Kombi-Abo D
Kategorie Abo-Preis Abo-Preis für Schwerbehinderte
1  145,20 Euro   123,00 Euro
2  132,60 Euro   110,40 Euro
3  103,20 Euro     85,20 Euro
4    69,00 Euro     51,60 Euro

 

Mit diesem Abonnement zahlen Sie 40 Prozent weniger als im freien Verkauf.

StadtTheater Lahr Schöner Scheitern mit Ringelnatz

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24.02.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Vom Scheitern und Wiederaufstehen. Lassen Sie sich verführen mit Ringelnatz`schem Blick auf die Welt des Scheiterns zu schauen.

Sind Sie auch schon mal auf die Schnauze geflogen? Haben Sie auch schon probiert mit der Deutschen Bahn pünktlich an Ihr Ziel zu kommen? Steckte Ihr Wohnungsschlüssel auch schon mal drinnen und Sie waren draußen? Es gibt Tage da ist einfach komplett der Wurm drin. Heike Feist und Andreas Nickl kennen das. Deshalb haben sie sich auf die Fahne geschrieben, überaus stilvoll zu versagen.

Auf einer Reise durch das Leben des großartigen Dichters Joachim Ringelnatz, der das Scheitern und Wiederaufstehen bestens beherrschte.
Markante Lebensstationen sowie die Beziehung zu Musch – seiner Frau – werden beleuchtet und Unbekanntes wird zu Tage gefördert.

Copyright: tobias gloger

StadtTheater Lahr Prima Facie

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23.03.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Prima facie – dieser juristische Terminus steht für „Anscheinsbeweis“, „Bis auf Widerruf“, „Dem ersten Anschein nach“.

In dem preisgekrönten Monolog von Suzie Miller geht es um Tessa, eine junge Strafrechtsanwältin, für die die juristische Wahrheit über allem steht.

„Ich habe seit Wochen keinen Fall verloren.“– Tessa, gespielt von der namhaften Kathrina Schüttler, ist auf ihrem Höhenflug. „Wenn die Geschichte Lücken hat, dann weise darauf hin“, Gefühle und Moral spielen im Gerichtssaal keine Rolle. Egal, ob bei Drogenmissbrauch oder Sexualverbrechen, es geht um die juristische Wahrheit und die Unschuldsvermutung.
Davon ist Tessa überzeugt, bis zu dem Tag, an dem sie selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs wird. Obwohl sie die Hindernisse des Systems genau kennt, erstattet sie Anzeige. Sie wird zur Verteidigerin ihrer selbst. Der plötzliche Seitenwechsel stellt ihr Vertrauen in das Rechtssystem auf eine harte Probe.

„Ich weiß nur, irgendwas muss sich ändern.”
Tessa Ensler

Deutsch von Anne Rabe
Mit Katharina Schüttler
Regie: Milena Mönch, Hamburger Kammerspiele

Copyright: Anatol Kotte

StadtTheater Lahr Miss Daisy und ihr Chauffeur

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06.05.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

»Wir neigen dazu, Erfolg eher nach … der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Maß unserer Menschlichkeit.« Dr. Martin Luther King

»… der liebe Gott hat einer Zitrone mehr Verstand gegeben als Ihnen …«
Atlanta, Georgia, 1948: Miss Daisy ist eine 72-jährige pensionierte Schullehrerin. Nachdem sie eines Tages mit ihrem Auto einen Unfall verursacht hat, kauft Sohn Boolie ihr einen neuen Wagen und engagiert vorsichtshalber den Schwarzen Hoke Coleburn als Chauffeur. Hoke, mit seinen 60 Jahren selbst nicht mehr der Jüngste, ist ein ruhiger, lebenskluger Mann und somit der ideale Gegenpart zur egozentrischen Miss Daisy, die sich hartnäckig weigert, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Mit Ausdauer und unbeeindruckt von mancher unfreundlichen Bemerkung der alten Dame schafft es Hoke schließlich, dass Miss Daisy in den Wagen einsteigt, und allmählich entsteht während der gemeinsamen Ausfahrten zwischen dem ungleichen Paar eine respektvolle Sympathie. Was zunächst den Charme einer widerspenstigen Zähmung hat, entwickelt sich zu einem Gesellschaftsstück mit Tiefgang und subtilen Ober- und Untertönen, ohne das Spiel von Nähe und Ferne zwischen den beiden Hauptpersonen ganz aufzulösen. Genügend Zündstoff für dauerhafte Spannung liefert schon der reale historische Rahmen, dem die beiden Protagonisten entstammen, Sphären, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Hier die wohlhabende, gebildete jüdische Südstaaten-Lady, dort der Schwarze Angestellte aus der Unterschicht in einer Epoche, in der die Rassentrennung in den USA noch fast selbstverständlich den Alltag der Menschen bestimmte.
»Ma‘am, Autos benehmen sich nicht …«
Das Stück war ein Sensationserfolg: Schon 1988, im Jahr der Uraufführung in Philadelphia, gab es den begehrten Pulitzerpreis. Die Hollywood-Adaption mit Jessica Tandy und Morgan Freeman von 1989 lockte nicht nur weltweit Millionen in die Kinos, sondern erhielt vier (!) Oscars, darunter einen für das Beste Drehbuch. Neben der Story ist es auch die Musik, die für Atmosphäre sorgt. Sie lässt uns eintauchen in die Welt des legendären Deep South der USA. Wie durch ein Brennglas betrachtet geben Miss Daisy und Hoke Coleburn den Blick frei auf eine schwierige Epoche, jedoch geschieht dies auf eine menschlich warme, bewegende und sehr unterhaltsame Weise. Der Autor des Stücks, Alfred Uhry, stammt selbst aus Atlanta und arbeitete später vor allem als Musical-Texter für Broadway-Produktionen. Inspiriert zum Stück wurde Uhry von seiner Großmutter Lena Fox und ihrem langjährigen Chauffeur Will Coleman.

Copyright: Dietrich Dettmann

SymphonieKonzerte Staatsorchester Rheinische Philharmonie

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11.02.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Präsentiert werden bedeutende Werke des französischen Impressionismus unter der Leitung der polnischen Dirigentin Marzena Diakun.

Claude Debussy zählt zurecht zu den Vorreitern, wenn nicht gar Gründern dieser musikalischen Gattung, die auf bis dahin unvergleichliche Art und Weise den Orchesterklang revolutioniert haben. Sein „Iberia“ verbindet dies alles mit dem Kolorit Spaniens. Maurice Ravel griff in seinem Werk „La Valse“ auf die Stilmittel des Wiener Walzer zurück und gleichzeitig gelang ihm mit diesem überwältigenden Stück eine Art Abgesang auf die Epoche vor dem ersten Weltkrieg. Als Solokonzert wird das virtuose Flötenkonzert von Jacques Ibert erklingen, dass von der Ausnahmeflötistin Jasmine Choi interpretiert wird, die weltweit mit Ihrem Können das Publikum zu begeistern weiß. Den Abschluss des Abends bildet eine der bekanntesten Kompositionen der Musikgeschichte. 1928 stellte Maurice Ravel seinen „Bolero“ der Öffentlichkeit vor und das Stück erlangte seither eine ungemeine Popularität.

Programm:

Claude Debussy „Ibéria“ aus „Images pour Orchestre”
Maurice Ravel La Valse
Jacques Ibert Konzert für Flöte und Orchester
Maurice Ravel Bolero

Jasmine Choi, Flöte
Marzena Diakun, Dirigentin
Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Copyright: Kai Myller

SymphonieKonzerte Stuttgarter Kammerorchester mit Tabea Zimmermann

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18.04.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Solistin (Bratsche) und Dirigentin mit dem Stuttgarter Kammerorchester.

Die Bratschistin Tabea Zimmermann kommt in ihre Heimatstadt Lahr, wo ihre großartige Karriere begann.

Als Musikerin von bestechender Vielseitigkeit, als Solistin und Kammermusikpartnerin konzertiert sie weltweit, sie unterrichtet, fördert und bringt zusammen, sitzt im Vorstand mehrerer Stiftungen und initiiert immer wieder neue Werke. Jetzt kommt sie in ihre Heimatstadt Lahr. Bereits als Dreijährige begann ihre großartige Karriere an der Städtischen Musikschule. Als DIE Bratschistin schlechthin spielt und leitet sie an diesem Abend das Programm mit dem Titel „Am Siedepunkt“ mit mitreißendem Drive. Doch Vorsicht: Unter der Oberfläche tun sich Abgründe auf. Spannend!

Gegründet 1945, gilt das Stuttgarter Kammerorchester (SKO) heute als einer der versiertesten Klangkörper der Musikwelt. Das reiche, die Jahrhunderte überspannende Repertoire vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen umschließt auch lustvolle Genreüberschreitungen mit Jazz und elektronischer Musik in aufregenden Formaten und Projekten nah am Publikum.

Programm:
Grażyna Bacewicz: Divertimento für Streichorchester
Alfred Schnittke: Monolog für Viola und Streichorchester
Béla Bartók: Divertimento für Streicher

Copyright: Wolfgang-Schmidt