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© Jürgen Altmann

SymphonieKonzerte

Diese Konzertreihe hat sich in der Region zu etwas Besonderem entwickelt. Symphoniekonzerte mit wechselnden Orchestern sowie internationalen Dirigenten und Solisten werden aufgeführt.

Weitere Informationen gibt es unter Reihen-Abonnements Abo C.

Aktuelle Veranstaltungen dieser Reihe:

SymphonieKonzerte Stuttgarter Philharmoniker

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09.10.2022, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Solistin: Claire Huangci, Klavier
Dirirgent: Howard Griffiths

Programm: Carl Maria v. Weber Ouvertüre zum Singspiel „Abu Hassan“, Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16, Franz Schubert, Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 Die Stuttgarter Philharmoniker lassen ihr Publikum glänzend einstudierte Konzerte erleben. Gemeinsam mit Claire Huangci, die Solistin am Klavier und Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018 eröffnet ein hochkarätiger Konzertabend die Spielzeit 2022/2023. Mit Howard Griffiths, einem weltweit engagierten Dirigenten, wird ein Programm präsentiert, das umfassend als „Ostprogramm“ betitelt werden kann. Die Komposition an seinem Singspiel „Abu Hassan“ nach einer Geschichte aus „1001 Nacht“ begann Carl Maria v. Weber im Sommer 1810. Verwicklungen in einer Korruptionsaffäre liesen ihn das Stück hochverschuldet im August mit dem „Chor der Gläubiger“ anfangen. Abgeschlossen wurde die Komposition im Januar 1811 mit der spritzigen, „türkischen“ Ouvertüre. Sein einziges Klavierkonzert komponierte Edvard Grieg 1868 im Alter von 25 Jahren. Während seines Leipziger Musikstudiums hatte er Clara Schumann das Klavierkonzert ihres verstorbenen Mannes spielen gehört. Für den tief beeindruckten Grieg diente es als Modell für sein eigenes Werk, und doch ist der eigene musikalische Charakter des jungen Komponisten unüberhörbar. Der Erfolg der Uraufführung ist dem Stück seither treu geblieben. Seine dritte Sinfonie schrieb Franz Schubert im Alter von 18 Jahren. Das Orchesterwerk entstand in neun Tagen für ein Wiener Liebhaberorchester, in dem Schubert als Bratschist mitwirkte. Die erste öffentliche Aufführung fand erst 1881 statt! Heute gilt Schuberts Dritte mit ihrem bezaubernden Beginn, anmutig schlichten Andante und launigen Finale als sein Durchbruch zur eigenständigen Sinfonik. Die junge Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalteri-sche Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Von einem unbändigen Forschergeist beseelt beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gulda oder Corigliano. In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci be-reits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Toky-o, dem NCPA Beijing, der Philharmonie de Paris, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Elbphilharmonie Hamburg und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr. Or-chester wie das Mozarteum-orchester Salzburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Tonhalle-Orchester Zürich, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das China Phil-harmonic Orchestra und das Vancouver Symphony Orchestra, sowie Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Mario Venzago, Cornelius Meister und Elim Chan zählten dabei zu ihren geschätzten Partnern. Zum Saisonstart 2020/21 beeindruckte sie durch ihre packende Interpretation der Liszt-schen Transkription von Beethovens 6. Symphonie, die sie anlässlich des Beethoven¬jahres vielerorts aufführte, unter anderem für das Rheingau Musikfestival in dessen Zusammen-arbeit mit der Streamingplattform MagentaMusik 360 sowie beim Klavierfestival Ruhr, wo sie das Werk mit der 7. Symphonie paarte. Nach Auftritten im Klavierduo mit Alexei Vo-lodin an der Elbphilharmonie Hamburg sowie mit ihrem Trio Machiavelli anlässlich dessen neuer CD ist ein Highlight im Herbst 2020 ihre Rezitaltournee durch die Großen Säle des Wiener Konzerthauses, der Berliner Philharmonie sowie der Elbphilharmonie Hamburg. Ein wichtiges Rezital-Debüt steht zudem im Frühjahr in ihrer Heimat in der „Great Performers Series“ am Lincoln Center New York an. Orchester¬engagements führen sie unter anderem zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Museumsorchester Frankfurt und zum Slovak Philharmonic Orchestra. Das Nordic Chamber Orchestra leitet sie vom Klavier aus mit Konzerten von Mozart und Chopin. Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als aus-drucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationa-len ARD Musikwettbewerb 2011. Nach der Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und einem Doppel-album mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen 2017 Claire Huangcis vielgelobte Einspie-lung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmani-now. Auf Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fanta-sie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien folgte im Herbst 2019 ihr Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung, eine Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski. Im Sommer 2020 legte sie mit ihrem Trio Machiavelli ihr erstes Kammermusikalbum mit In-terpretationen von Ravels Klaviertrio sowie Chaussons Klavierquartett vor: „eine insge-samt beglückende Neuaufnahme (…) herrlich transparent, zugleich expressiv.“ (BR Klassik). / Saison 2020/2021 Howard Griffiths wurde in England geboren und studierte am Royal College of Music in London. Seit 1981 lebt er in der Schweiz. Von 1996 bis 2006 war Howard Griffiths Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Zürcher Kammerorchesters, dessen lange und ausgezeichnete Tradition er in jeder Beziehung erfolgreich weiter geführt hat. Dazu gehörten auch ausgedehnte Tourneen in Europa, den USA und China. Publikum und Presse haben auf diese Zusammenarbeit sowohl in der Schweiz wie auch im Ausland begeistert reagiert. Von 2007 bis 2018 war Howard Griffiths Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Sein Saisonstart wurde 2007 von der Presse begeistert aufgenommen: «Gleich machte Howard Griffiths klar, wohin die Reise mit ihm und dem Staatsorchester gehen wird: zu Leichtigkeit, Lockerheit und Transparenz ... neben aller gefühlvollen Intensität und ausdrucksvoller Schlichtheit wurden plötzlich Feinheiten und thematische Entwicklungen hörbar, die sonst im klangsüffigen Notenmeer untergehen würden. Das macht neugierig nach weiteren Griffiths‘schen Repertoire-Offenbarungen.» (MOZ) Daneben ist er weltweit als Gastdirigent mit vielen führenden Orchestern aufgetreten; dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, das London Philharmonic Orchestra, das Orchestre National de France, das Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, das Israel Philharmonic Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Warschauer Philharmonie, das Sinfonieorchester Basel, die London Mozart Players, das Orquesta Nacional de España, Taipei Symphony Orchestra, verschiedene Rundfunkorchester in Deutschland (das Orchester des NDR, die Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester des WDR, das hr-Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie), das Polnische Kammerorchester sowie das English Chamber Orchestra und die Northern Sinfonia. Howard Griffiths engagiert sich auch regelmässig für zeitgenössische Musik. So leitete er mit dem Collegium Novum Zürich die schweizerische Erstaufführung von Hans Werner Henzes Requiem im Beisein des Komponisten und arbeitete eng mit Komponistinnen und Komponisten wie Sofia Gubaidulina, George Crumb, Arvo Pärt und Mauricio Kagel zusammen. Howard Griffiths ist immer wieder für neue, aussergewöhnliche Projekte zu begeistern: Er führte mit dem Sinfonieorchester Basel Gustav Mahlers 8. Sinfonie, die «Sinfonie der Tausend», mit über tausend Mitwirkenden auf; zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester (ZKO) entstanden erfolgreiche Crossover-Projekte etwa mit Giora Feidman, Roby Lakatos, Burhan Öcal oder Abdullah Ibrahim; mit grossem Erfolg dirigierte er ebenfalls mit dem ZKO die Original-Musik zu Filmen von Charles Chaplin live zur Film-Projektion auf Grossleinwand. Mehr als hundert CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels (Warner, Universal, cpo, Sony, Koch u.a.) zeugen von Howard Griffiths’ breitem künstlerischen Spektrum. Sie enthalten zum Beispiel Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten sowie Ersteinspielungen von wieder entdeckter Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazu zählen auch mehr als 40 Sinfonien von Zeitgenossen Beethovens und der früher Romantiker. Seine Aufnahmen aller acht Sinfonien des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries haben von der Kritik weltweit grosses Lob erhalten. Die Leserschaft der englischen Zeitschrift «Classic CD» wählte Griffiths’ Einspielung von Werken von Gerald Finzi als «Klassik-CD des Jahres» in dieser Kategorie. Grosses Lob erhielt auch die Einspielung aller vier Brahms-Sinfonien: « … herausgekommen ist eine aufregend pulsierende Wiedergabe der Sinfonien … Solche Höhenflüge sind allerdings nur mit einem Klangkörper möglich, der auf höchstem Niveau musiziert und auf Vertrauensbasis mit dem Dirigenten steht. Beides trifft auf das exzellente, hoch motivierte Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt zu.» (radioswissclassic) Howard Griffiths musiziert mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstlern, wie unter anderem mit Maurice André, Kathleen Battle, Joshua Bell, Rudolf Buchbinder, Augustin Dumay, Sir James Galway, Bruno Leonardo Gelber, Evelyn Glennie, Edita Gruberova, Mischa Maisky, Olli Mustonen, Güher und Süher Pekinel, Mikhail Pletnev, Julian Rachlin, Vadim Repin, Maria João Pires, Fazil Say, Gil Shaham und Thomas Zehetmair. Abgesehen von der Zusammenarbeit mit renommierten Solisten und Orchestern ist Howard Griffiths äusserst engagiert in der Unterstützung und Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Dies spiegelt sich in seiner Tätigkeit bei der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solistinnen und Solisten wider, deren künstlerischer Leiter er seit 2000 ist. Darüber hinaus setzt er sich besonders für die Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche ein: Während seiner Tätigkeit als künstlerischer Leiter des Brandenburgischen Staatsorchesters war er Initiator umfangreicher Education-Projekte mit jährlich mehreren hundert Schülern – dafür erhielt das Orchester in diesem Jahr den Sonderpreis der deutschen Orchesterstiftung «Innovatives Orchester». Daneben hat er zusammen mit dem Schweizer Hug-Verlag bereits drei erfolgreiche Musikbücher für Kinder geschrieben: «Die Hexe und der Maestro», «Die Orchestermäuse» sowie «Das fliegende Orchester», die jeweils mit der CD der Konzertfassung mit Sprecher erschienen sind und alle drei ausgezeichnet wurden. In der jährlichen «New Year’s Honours List», die Queen Elizabeth II jeweils zum Neujahrstag bekannt gibt, wurde Howard Griffiths 2006 wegen seiner Verdienste um das Musikleben in der Schweiz zum «Member of the British Empire» (MBE) ernannt.

SymphonieKonzerte Hollywood Symphony - Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Bernd Ruf

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01.03.2023, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Soundtracks zu Fluch der Karibik, Star Wars, E.T., Yentl, James Bond, Charlie Chaplin und andere

Nicht-Klassik-Hörer begeistern sich für die Emotionalität der eindrucksvollen Orchesterklängen, Klassik-Hörer freuen sich, die alten sinfonischen Meister in den neuen musikalischen Geschichten zu entdecken: Filmmusik Eine große Faszination geht von ihr aus, sie blickt zurück auf mehr als 125 Jahre, seit die ersten Töne die laufenden Bilder begleiteten und strahlt unermüdlich eine gegenwärtige Lebendigkeit aus. Hollywood als Metropole des Films steht Pate für die Hollywood Symphony mit den Titelmelodien und Hauptthemen aus den großen Blockbustern. Das Repertoire der mit vielen Preisen bedachten Sängerin Anke Sieloff reicht von der Oper über das Musical bis zum Jazz. Seit 1993 ist sie als Solistin am Musiktheater im Revier engagiert. In ihren beiden CDs „The Singer“ und „Danke“ stellt sie ihre selbst geschriebenen Songs Händelarien gegenüber. Sie unterrichtete u.a. an der Musikhochschule Lübeck und an der Folkwang Universität der Künste Essen. Die Philharmonie Baden-Baden, das mit 150 Jahren Konzertbetrieb als Sinfonieorchester älteste kommunale Orchester Baden-Württembergs wird zum Hollywood Filmorchester. Als regelmäßiger Partner Bernd Rufs gestaltete sie in Lahr in den letzten 20 Jahren die sinfonischen Weltmusikkonzerte. http://www.philharmonie.baden-baden.de Der ursprünglich aus Gengenbach stammende Dirigent Bernd Ruf liebt Grenzgänge sinfonischer Musik mit Rock, Jazz und Weltmusik. Ein Schwerpunkt seines Repertoires ist Filmmusik. Seit 2008 ist Bernd Ruf musikalischer Leiter der jährlich stattfindenden Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle. Er dirigierte viele Soundtracks, zuletzt die Musik zur ZDF-Kultserie Ku’damm 63. Im Jahr 2001 wurde er für einen Grammy nominiert und 2016 in Taiwan mit dem Golden Melody Award ausgezeichnet. Seit 19 Jahren lehrt er als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck. www.berndruf.de

SymphonieKonzerte Württembergische Philharmonie Reutlingen

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05.04.2023, 20.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Programm: Mozart und andere: Da Ponte-Arien

Solistinnen: Marlène Assayag, Sopran, Diana Haller, Mezzosopran Solist: Johannes Fritsche, Bariton Dirigentin: Ariane Matiakh Programm: Mozart und Andere: Da Ponte-Arien Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“, Martin y Soler aus „Il Burbero di buon core“ Son trent anni, Antonio Salieri aus „Re d'Ormus“ Come fuggir, Stephen Storace Ouvertüre zu „Gli equivoci“, Martin y Soler aus „Una cosa rara“, Deponete io scachiero, Wolfgang Amadeus Mozart aus „Cosi fan tutte“, Ah scostati!, Martin y Soler aus „L'Arbore di Diana“, Sento che dea son'io, Peter von Winter aus „Zaïra“ Sommo Dio, che in sen mi vedi, Pause, Wolfgang Amadeus Mozart, Ouvertüre zu „Don Giovanni“, aus „Don Giovanni“ Fin ch’han, aus „Don Giovanni“, Mi tradi quel‘almo ingrata, aus „Don Giovanni“ „La ci darem“, Ouvertüre zu „Zauberflöte“, aus „Zauberflöte“ Der Hölle Rache, Wolfgang Amadeus Mozart aus „Le nozze di Figaro“, Soave sia il vento Dirigentin Ariane Matiakhs Vielseitigkeit, Musikalität und technische Präzision, vor allem aber Natürlichkeit und ansteckende Leidenschaft sind die Markenzeichen der Dirigentin Ariane Matiakh. Als Tochter zweier Opernsänger ist die Französin in einem überaus musikalischen Umfeld großgeworden und lernte früh das Klavierspiel. Sie studierte Orchesterdirigat in Wien, wo sie zudem unter der Leitung von u.A. Nikolaus Harnoncourt und Adam Fischer im renommierten Arnold-Schönberg Chor sang. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie während ihrer umfassenden Ausbildung von Leopold Hager und Seiji Ozawa. Erste Erfahrungen im Opernbereich sammelte sie als Assistentin an der Opéra et Orchestre de Montpellier, wo sie u.a. intensiv mit James Conlon, Armin Jordan, Emmanuel Krivine und Alain Altinoglu zusammenarbeitete. Es folgten Engagements an der Komischen Oper Berlin, dem Königlichen Opernhaus Stockholm, nach Amsterdam, Göteborg, Graz, Nizza, Straßburg und Halle. Im Jahr 2022 wird sie in der Jury der renommierten französischen „ Victoires de la musique“ sitzen. Ariane Matiakhs Repertoire erstreckt sich heute von zahlreichen Opern über ein breites Spektrum an sinfonischen Werken und Balletten bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und der Musik des Barock. Als Gastdirigentin wird sie von führenden Klangkörpern eingeladen, so vom RundfunkSinfonieorchester Berlin, den Wiener Symphonikern, den ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orchestre de Paris, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Schwedischen Radiosinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Staatskapelle Halle, den Sinfonieorchestern des WDR und MDR, dem Orchestre du Capitole de Toulouse und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Für eine Produktion von „La Bohème“ gastierte sie in London am Royal Opera House. In der Saison 2020/21 hat sie u.a. beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, beim Sinfonieorchester Basel sowie - mit Dusapins „Penthésilea“ - beim Orchestre de Paris debütiert. Eine Wiedereinladung führt sie an die Opéra du Rhin in Straßburg mit einer Neuproduktion von „Samson et Dalila“. In der Saison 2021/22 wird sie u.a bei den Bamberger Symphonikern, beim Opéra Comique de Paris mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France für eine Uraufführung vom Philippe Hersant, bei den hr-Sinfonieorchester und beim Opernhaus Oslo. Ariane Matiakhs Vielseitigkeit und Freude an musikalischen Entdeckungen spiegelt auch ihre Diskographie wider. Für das Label Capriccio entstanden Aufnahmen der Werke Johanna Doderers, eine CD mit Musik von Francis Poulenc und Jean Françaix, sowie eine Einspielung der beiden Klavierkonzerte von Zara Levina mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die für den Grammy 2018 nominiert war. Aus einer weiteren Zusammenarbeit mit dem RundfunkSinfonieorchester Berlin entstand eine CD mit Werken von Harald Genzmer, Ermanno WolfFerrari und Richard Strauss. Bei Berlin Classic erschien zudem eine Aufnahme mit Klavierkonzerten von Clara Schumann und Ludwig van Beethoven, eingespielt von Ragna Schirmer und der Staatskapelle Halle. Zwei Aufnahmen widmet sie der Musik von Ernst von Dohnànyi und nimmt in 2020 mit der Staatskapelle Halle eine Max Bruch gewidmete CD auf. In Anerkennung ihrer Verdienste um das Musikleben in Frankreich und um die französische Kultur im Ausland wurde Ariane Matiakh 2014 vom Französischen Kultusministerium der Ehrentitel „Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres“ verliehen. https://arianematiakh.com/de/biography https://johannesfritsche.de http://marleneassayag.com/ www.dianahaller.com