Kultur_Nürnberger Symphoniker
© Torsten Hönig

SymphonieKonzerte

Diese Konzertreihe hat sich in der Region zu etwas Besonderem entwickelt. Symphoniekonzerte mit wechselnden Orchestern sowie internationalen Dirigenten und Solisten werden aufgeführt.

Weitere Informationen gibt es unter Reihen-Abonnements Abo C.

Aktuelle Veranstaltungen dieser Reihe:

SymphonieKonzerte Stuttgarter Philharmoniker

Tickets

25.10.2017, 20.00 Uhr

Stadthalle
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
Veranstalter: Kulturamt Lahr

Dirigent und Solist: Christian Zacharias, Klavier

Programm: Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491; Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur Die regelmäßig in Lahr aufspielenden Stuttgarter Philharmoniker eröffnen die Reihe ‘‘SymphonieKonzerte‘‘ mit Mozarts Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491. Das Werk hat einen musikalischen Charakter abgründiger Tiefe, Leid und Tragik, wodurch ein bewegender und spannender Ablauf entsteht. Im zweiten Teil steht Bruckners Sinfonie Nr. 6 A-Dur auf dem Programm. Bruckner selbst bezeichnete sie launig als seine „keckste“ Sinfonie. Die von Bruckner gewählte Tonart A-Dur verleiht den musikalischen Inhalten des Werkes eine helle Klangfarbe, die sich vor allem im ersten Satz zu festlichem Glanz entfaltet. Die Stuttgarter Philharmoniker wurden in diesem Jahr als einer von sechs Klangkörpern in Deutschland in das Fünf-Jahres-Bundesprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ aufgenommen. Ziel ist es, durch finanzielle Unterstützung die deutsche Orchesterlandschaft zu stärken und Kunst, Musikvermittlung und Kommunikation in der Orchesterarbeit zu fördern. Mit einer einmaligen Kombination aus Integrität und Individualität, brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem musikalischem Verständnis und einem sicheren künstlerischen Instinkt, sowie ausgestattet mit einer charismatischen und einnehmenden Künstlerpersönlichkeit, etablierte sich der Deutsche Christian Zacharias nicht nur als einer der weltweit führenden Pianisten und Dirigenten, sondern auch als musikalischer Denker. Viele umjubelte Konzerte mit den weltbesten Orchestern und herausragenden Dirigenten sowie zahlreiche Ehrungen zeichnen seine internationale Karriere aus. Außergewöhnlich an diesem Konzert ist, dass Christian Zacharias gleichzeitig als Dirigent und Solist auftritt.

SymphonieKonzerte Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Tickets

17.01.2018, 20.00 Uhr

Stadthalle
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
Veranstalter: Kulturamt Lahr

Solistin: Sophia Jaffé, Violine
Dirigent: Garry Walker

Programm: Malcolm Arnold: Four Scottish Dances op. 59; Max Bruch: Schottische Fantasie für Violine und Orchester Es-Dur op. 46; Claude Debussy: Marche écossaise sur un thème populaire; Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 “Schottische” Schottland ist mit seinen hohen Bergregionen und einsamen Tälern ein ganz besonderer Ort, an den es viele Besucher aus der ganzen Welt schon seit Jahrhunderten zieht. Dies ist vielleicht auch der Grund dafür, ein ganzes Konzertprogramm mit Werken zu füllen, die zum einen zwar alle von Schottland, seiner Landschaft und seiner Musik inspiriert wurden, zum anderen aber ausnahmslos von Nichtschotten komponiert wurden. Eines der populärsten Stücke ist in diesem Zusammenhang die „Schottische Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, deren erste Skizzen er 1829 anlässlich einer Schottlandreise niederschrieb, die er allerdings erst Jahre später abschloss. Aber auch die 1880 von Pablo de Sarasate uraufgeführte „Schottische Fantasie“ von Max Bruch fängt viel von dem geheimnisvollen Flair ein, das mit diesem besonderen Landstrich im Norden von Großbritannien verbunden wird. Der englische Komponist Malcolm Arnold hat neben Tänzen aus Wales, Irland oder Cornwall auch vier wunderbar instrumentierte schottische Tänze geschrieben, in denen die ganze Klangpracht des großen Orchesters zum Tragen kommt. Claude Debussy komponierte im Jahr 1890 einen Marsch, der auf einem Dudelsackthema beruht, das ihm ein amerikanischer General mit schottischen Wurzeln näherbrachte. Auch Dirigent Garry Walker hat schottischen Bezug: Er wurde in Edinburgh geboren. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie ist mit über 350-jähriger Geschichte Aushängeschild der Stadt Koblenz und verfügt über ein breites Repertoire von der großen Sinfonik bis zum Jazz. Es gastiert mit diesem Konzert zum ersten Mal in Lahr. Die Berliner Geigerin Sophia Jaffé ist als brillante Solistin und versierte Kammermusikerin seit vielen Jahren auf den bekannten Konzertpodien zu Hause und begeistert Presse wie auch Publikum im In- und Ausland mit ihrem unmittelbaren Zugang zur Musik und ihrer enormen Spielfreude. Ihr Anliegen, über Musik zu kommunizieren und Erfahrungen weiterzugeben, findet zudem Ausdruck in ihrer Lehrtätigkeit als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

SymphonieKonzerte Nürnberger Symphoniker

Tickets

28.02.2018, 20.00 Uhr

Stadthalle
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
Veranstalter: Kulturamt Lahr

Solist: Ariel Barnes, Violoncello
Dirigent: Mateusz Molęda

Programm: Bedřich Smetana: Die verkaufte Braut; Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104; Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (Rheinische) Die international anerkannten Nürnberger Symphoniker präsentieren in Lahr ein abwechslungsreiches Programm, beginnend mit Smetanas Ouvertüre „Die verkaufte Braut“, einem für die Streicher sehr anspruchsvollen Stück, gefolgt von Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104. Zum Abschluss wird Schumanns Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 gespielt, die auch als „Rheinische Symphonie“ bekannt ist. Schumann ließ sich vom Kölner Dom und dem Rhein inspirieren und spiegelt die damit verbundenen Stimmungen. Der in Dresden geborene und aufgewachsene deutsch-polnische Dirigent Mateusz Molęda gehört ohne Zweifel zu den interessantesten und bemerkenswertesten Persönlichkeiten unter den jungen Orchesterleitern der Gegenwart. Seit seinem ersten Dirigat im Alter von nur 19 Jahren erstaunt er sein Publikum und die Fachpresse mit musikalisch ausnehmend reif interpretierten und anspruchsvollen Konzertprogrammen. Bisher führten ihn Gastdirigate in über 15 Länder der Welt, so unter anderem nach Frankreich, Italien, Spanien, Südkorea, Japan, Südafrika und mehrere Länder Südamerikas. Er gilt als der herausragende kanadische Cellist seiner Generation, viel gerühmt für die Klangfülle seines Tons und sein technisches Können: Ariel Barnes. Mit großem Engagement widmet er sich der Gegenwartsmusik – über fünfzig Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten hat er bislang gespielt, ebenso gehören große romantische Cellokonzerte zu seinem Repertoire.