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© Jürgen Lippert

SymphonieKonzerte

Diese Konzertreihe hat sich in der Region zu etwas Besonderem entwickelt. Symphoniekonzerte mit wechselnden Orchestern sowie internationalen Dirigenten und Solisten werden aufgeführt.

Weitere Informationen gibt es unter Reihen-Abonnements Abo C.

Aktuelle Veranstaltungen dieser Reihe:

SymphonieKonzerte Württembergische Philharmonie Reutlingen

28.10.2020, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

250 Jahre Ludwig van Beethoven – daher wird die Reihe „SymphonieKonzert“ in Lahr mit Stücken des weltweit gefeierten Ausnahme-Komponisten eröffnet.

Solist: Rudolf Meister, Klavier / Dirigent: Jonathan Stockhammer / Programm: Ludwig van Beethoven, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73, Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Aufführung ohne Pause 2020 ist das Beethoven-Jahr: 250 Jahre Ludwig van Beethoven – Grund genug die Reihe „SymphonieKonzert“ in Lahr mit Stücken des weltweit gefeierten Ausnahme-Komponisten zu eröffnen. Beethoven als kreativer Denker komponierte Werke, welche die zur damaligen Zeit geglaubten Grenzen der Musik sprengten. Er gilt als einer der meistgespielten klassischen Komponisten der Welt und das Interesse an seiner Musik ist seit jeher ungebrochen. Das 5. Klavierkonzert schrieb Beethoven im Jahr 1809. In dieser Zeit stand Napoleon vor Wien und Beethoven war von Kriegslärm und Existenz-Ängsten umgeben. Am Ende war ein Stück entstanden, in dem der Solist zwischen kräftigen und friedlichen Momenten wechselt. Ähnlich dem, wie Kriegsgeräusche aufbrausen und abebben. Einige Jahre zuvor, 1803, schuf Ludwig van Beethoven eines der wohl markantesten und bekanntesten Stücke der klassischen Musik: die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67, die auch „Schicksalssymphonie“ genannt wird. Rudolf Meister, 1963 geboren und Solist des Konzert-Abends in Lahr, trat bisher weltweit mit mehr als 40 Orchestern sowie als Kammermusiker mit berühmten Partnern auf. Mit der Verleihung des BBC Music Award im Jahr 2018 wurde seine pianistisch-interpretatorische Qualität gewürdigt. Und schon 30 Jahre zuvor resümierte der Berliner Tagesspiegel: „... manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen“. Mit jungen 26 Jahren wurde Rudolf Meister auf eine Professur an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen. Seit 1997 führt er die Hochschule als mittlerweile dienstältester Rektor Deutschlands. Die Aufzählung der Orchester, mit denen der 1983 geborene Dirigent Fawzi Haimor bereits zusammengearbeitet hat, ist beträchtlich: Orchestre Philharmonique du Luxembourg, BBC Philharmonic Orchestra, Orchestre de Chambre de Paris - um nur einige zu nennen. Fawzi Haimor ist seit September 2017 Generalmusikdirektor der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

SymphonieKonzerte Brazilian Symphony "Bossarenova"

20.01.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Musik, die unter die Haut geht! Bossa Nova in einem neuen, aufregenden Gewand ...

Solistin: Paula Morelenbaum, Gesang Solist: Joo Kraus, Trompete Solist: Ralf Schmid, Piano Dirigent: Bernd Ruf Philharmonie Baden-Baden Aufführung ohne Pause “Zu den ewig jungen Stimmen dieser wunderbaren Musik zwischen Jazz und Samba gehört seit vielen Jahren die Sängerin Paula Morelenbaum, als Begleiterin des großen Antonio Carlos Jobim und als Weltstar international gefeiert, die derzeit wieder mit ihrem Bossarenova Trio unterwegs ist […]. Ihre Lieder sind minimalistische Kunstwerke mit Tropen-Groove.” WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

SymphonieKonzerte Stuttgarter Symphoniker

17.03.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Solist: Jan Martiník, Bass (Gesang)
Dirigent: Petr Popelka

Solist: Jan Martiník, Bass (Gesang) Dirigent: Petr Popelka Programm: Richard Wagner, Lohengrin - Vorspiel zum 1. Aufzug Antonín Dvořák, Biblische Lieder Sergej Rachmaninoff, 3. Sinfonie Aufführung ohne Pause Der junge Bass Jan Martiník wurde 1983 in Ostrava, Tschechien geboren. Martiník ist ein sehr gefragter Konzertsänger und konzertierte bereits mit vielen renommierten Orchestern. Seine bezaubernde Stimme, gepaart mit einer hervorragenden Technik und einem starken komödiantischen Talent machen den jungen Sänger zu einem der hervorragendsten der jungen Generation. Mit Dirigent Petr Popelka ist ein wahrer Shootingstar in Lahr: In der Saison 19/20 war er der erste Conductor Fellow im Rahmen des neu geschaffenen Stipendiats des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Popelka, wie Martiník gebürtiger Tscheche, ist ein junger aufstrebender Dirigent: Auszeichnungen wie z.B. der Neeme-Järvi-Preis der Gstaad Menuhin Festival Academy 2017 und 2018 unterstreichen seine Qualität. Wagners Vorspiel zum 1. Aufzug der 1850 in Weimar uraufgeführten Oper "Lohengrin" eröffnet fein gesponnen, federleicht und sinnlich den Lahrer Konzertabend. Antonín Dvořák komponierte die „Biblischen Lieder“ in seiner Zeit in Amerika, währenddessen er Verluste von verstorbenen Freunden wie Tschaikowski und von Bülow zu verkraften hatte. Der Komponist wählte die Texte aus der tschechischen Bibelübersetzung und vertonte die Psalmtexte derart eng, dass Übersetzungen in andere Sprachen über dem tschechischen Originaltext abgedruckt wurden. Die tiefe Verbindung Dvořáks zu seinem Werk mit dem er sich auf seine tschechischen Wurzeln besinnt wird hier deutlich. In ihrer Komplexität und intensiven Wortausdeutung sind die Gesänge somit wohl nur in Verbindung mit der tschechischen Sprache vollkommen erfahrbar. Als abschließendes Stück des Abends wird die dritte und letzte von Sergej Rachmaninoff komponierte Sinfonie aufgeführt. Rachmaninoff begann die Arbeit an dieser Sinfonie im Juni 1935 in der Schweiz und beendete sie ein Jahr später. "Beendet. Ich danke Gott", lautete der Stoßseufzer, den er am unteren Rand der Partitur festhielt, was auf seine damalige große Belastung durch Krankheit und Tourneen hindeutet.

SymphonieKonzerte Württembergische Philharmonie Reutlingen

28.04.2021, 20.00 Uhr

Parktheater Lahr
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Solist: Felix Klieser, Horn
Dirigent/Leitung: Jesko Sirvend

Karl Goldmark: « Im Frühling », Orchester-Ouvertüre Richard Strauss: Hornkonzert Nr. 1 Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Aufführung ohne Pause Das Horn steht im Mittelpunkt des Konzertes der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Gespielt wird das Instrument solo von Felix Klieser, der mit diesem Instrument erfolgreich auf den großen Bühnen dieser Welt konzertiert und bereits im Jugendalter zahlreiche Preise bis hin zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen hat. Bemerkenswert: Er spielt das Horn mit seinen Füßen! Klieser, der bereits ohne Arme geboren wurde, beschloss bereits im Alter von 4 Jahren Horn spielen zu wollen und wurde mit 13 Jahren als Student an der Musikhochschule Hannover angenommen. Er lernte, die Ventile des Horns mit den Zehen des linken Fußes zu bedienen. Zudem erarbeitete er sich eine spezielle Ansatztechnik, die ihn den typischen weichen und dunklen Klang des Horns auch ohne Hand im Schalltrichter erzeugen lässt. Im Herbst 2014 erhielt Klieser den Echo Klassik Preis in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres (‚Horn)“, sowie den Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen. Im Jahr 2016 erhielt er den Leonard Bernstein Award. Dirigiert wird das Konzert von dem erfolgreichen Jesko Sirvend. Der Chef Assistant des Orchestre National de France gewann bereits zahlreiche Preise. Er dirigierte neben der zehnjährigen Leitung der Akademischen Philharmonie Heidelberg bereits das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, die Düsseldorfer Symphoniker und weitere namhafte Orchester als Gastdirigent.