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Einsichten & Theatereinführungen

Einsichten, das ist Vortrag & Diskussion per Videokonferenz - Anmeldungen bitte über die VHS Lahr (vhslahr@lahr.de)

Einführungen, das sind Kurz-Vorträge (ca. 30 Minuten) am Veranstaltungstag, Beginn immer um 19:00 Uhr im oberen Foyer im Parktheater - Besuch nur mit Ticket möglich

Beide Formate werden kostenfrei angeboten.

Theatereinführungen Stuttgarter Philharmoniker - Konzert-Einführung

09.10.2022, 19.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Einführung am Veranstaltungstag um 19:00 Uhr: Dramaturg Albrecht Dürr gibt Einblicke in Werk und Arbeit Oberes Foyer, Parktheater, Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich Konzertbeginn 20:00 Uhr Carl Maria v. Weber Ouvertüre zum Singspiel „Abu Hassan“, Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16, Franz Schubert, Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 Carl Maria v. Weber begann die Komposition an seinem Singspiel „Abu Hassan“ nach einer Geschichte aus „1001 Nacht“ im Sommer 1810. Verwicklungen in eine Korruptionsaffäre ließen ihn das Stück hochverschuldet im August mit dem „Chor der Gläubiger“ anfangen. Abgeschlossen wurde die Komposition im Januar 1811 mit der spritzigen „türkischen“ Ouvertüre. Sein einziges Klavierkonzert komponierte Edvard Grieg 1868 im Alter von 25 Jahren. Während seines Leipziger Musikstudiums hatte er Clara Schumann das Klavierkonzert ihres verstorbenen Mannes spielen hören. Für den tief beeindruckten Grieg diente es als Modell für sein eigenes Werk. Doch der eigene musikalische Charakter des jungen Komponisten ist unüberhörbar. Franz Schubert schrieb seine dritte Sinfonie im Alter von 18 Jahren in nur neun Tagen für ein Wiener Liebhaberorchester, in dem er selbst als Bratschist mitwirkte. Die erste öffentliche Aufführung fand erst 1881 statt! Heute gilt Schuberts Dritte mit ihrem bezaubernden Beginn, anmutig schlichtem Andante und launigem Finale als sein Durchbruch zur eigenständigen Sinfonik. Die Solistin am Klavier Claire Huangci gewann bereits den ersten Preis sowie den Mozartpreis beim Concours Géza Anda 2018. Der weltweit engagierte Dirigent Howard Griffiths präsentiert das auch umfassend als „Ostprogramm“ betitelbare Konzerterlebnis.

Theatereinführungen Madama Butterfly - Oper von Giacomo Puccini - Einführungs-Vortrag

29.11.2022, 19.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Dramaturgin Inken Meents gibt Einblicke in Werk und Arbeit am Veranstaltungstag. Beginn der Oper: 20:00 Uhr Für den amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist seine Stationierung in der japanischen Stadt Nagasaki nur ein exotisches Abenteuer: Er verliebt sich in die junge Geisha Cio-Cio-San, auch Butterfly genannt, und erwirbt sich über einen Vermittler die Nutzungsechte an einem Haus oberhalb der Stadt. Eine Ehe, die jedoch jederzeit aufgelöst werden kann, soll die Zeit in Japan abrunden, bevor Pinkerton wieder nach Amerika abreist, um eine „echte“ Ehefrau zu finden. Cio-Cio-San nimmt das Liebes- und Eheversprechen jedoch ernst. Für Pinkerton konvertiert sie sogar zum Christentum, wofür sie von ihren Verwandten verflucht wird. Selbst nachdem er sie verlassen hat, erwartet sie inzwischen mit ihrem gemeinsamen Sohn, noch seine Rückkehr. Nach drei Jahren ist es tatsächlich soweit: Pinkerton legt erneut in Nagasaki an, jedoch aus anderen Gründen, als Cio-Cio-San hoffte… Giacomo Puccinis von ihm so bezeichnete „japanische Tragödie“ „Madama Butterfly“ wurde 1904 zunächst an der Mailänder Scala in einer zweiaktigen und kurz darauf in Brescia in der noch einmal von Puccini überarbeiteten dreiaktigen Fassung uraufgeführt. Wie bereits bei den Opern „La Bohème“ und „Tosca“ arbeitete er mit den Dichtern Giuseppe Giacosa und Luigi Illica zusammen. Zum, für ihn charakteristisch spätromantischen Orchesterklang wob Puccini zum Teil bekannte asiatische und amerikanische Melodien, Motivik sowie Glocken und Kanonengeräusche in seine Komposition. Vor allem aber der berühmte Summchor und Cio-Cio-Sans herzzerreißende Arie „Un bel dì, vedremo“, in der sie am Glauben an die wahre Liebe Pinkertons festhält, haben dazu beigetragen, dass „Madama Butterfly“ zu einer der beliebtesten Opernwerke überhaupt gezählt werden kann.

Theatereinführungen Frida Kahlo - Einführungs-Vortrag

13.12.2022, 19.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Dramaturgin Verena Caspers gibt Einblicke in Werk und Arbeit. Dauer ca. 20 Minuten „Ich hatte zwei schwere Unfälle in meinem Leben, beim ersten hat ein Autobus mich von den Füßen geholt… Der andere Unfall ist Diego“. Wild und provokant, bunt und leidenschaftlich – das Leben auf der großen Bühne zeichnet sich schon früh ab: Frida ist ein intelligentes, lebensfrohes, exzentrisches, leidenschaftliches und wildes junges Mädchen. Mit 18 Jahren geht sie als eine der wenigen Frauen Mexikos auf eine höhere Schule, die sie auf ein späteres Studium vorbereiten soll. Doch dann wird sie bei einem Verkehrsunfall von einer Metallstange durchbohrt und verliert fast ihr Leben. Monatelang ans Bett gefesselt unter schlimmsten Schmerzen beginnt sie zu malen. Neben der Malerei findet Frida eine zweite große Liebe: Diego Rivera, der berühmte Maler, der die Hälfte aller Mauern in Mexiko mit seinen Fresken bemalt. Um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, lässt sie sich einiges einfallen. Das ungleiche Paar heiratet, doch diese Liebe entpuppt sich als noch schmerzhafter als ihre Verletzungen. Die 1987 geborene und in Düsseldorf wohnende Teresa Zschernig, Darstellerin von Frida Kahlo, ist seit 2007 auf den Theaterbühnen in Deutschland zu sehen. Mehrere Film- und Fernsehcharaktere, unter anderem eine Episodenhauptrolle in der ARD-Serie „WAPO Duisburg“, hat die Schauspielerin darüber hinaus besetzt. „Wenn die Musik den Rhythmus vorgibt, verlangsamt sich das Geschehen auf der Bühne und intensiviert sich. Das sind die Momente voller Spannung, Geheimnis, Poesie. Die Momente, die der Kunst Kahlos am nächsten sind. In solchen Momenten wachsen die Charaktere über sich hinaus.“ (Rheinische Post, 11.09.2021) Theaterfassung von Maja Delinić und Janin Lang Mit: Teresa Zschernig, Philip Heitmann, Norhild Reinicke u. a. Regie: Maja Delinić Burghofbühne Dinslaken, Landestheater im Kreis Wesel

Theatereinführungen Show! - Tanz um dein Leben - Einführungs-Workshop

15.01.2023, 15.00 - 17.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Mit BAAL-Theaterpädagogin Marilena Weichert Anmeldung erforderlich über perrine.choquet@theater-baden-alsace.com) Für Lehrkräfte: Das Theater BAAL bietet zur Vor- und Nachbereitung seiner Stücke im Unterricht Materialmappen an. Vor- und Nachbereitungsworkshops in Schulen nach Absprache möglich. Infos und Mappen über perrine.choquet@theater-baden-alsace.com Kinder- und Jugendtheaterfestival über Grenzen – Allez hop! Zum Stück: Mit drei Jahren Rhythmische Sportgymnastik, Ballettunterricht, Eiskunstlauf, jeden Tag Training, jedes Wochenende Auftritte – der Traum eines russischen Mädchens: die großen Bühnen in Moskau oder St. Petersburg! Olympiasiegerin! Ihre steile Karriere ist vorgezeichnet, sie muss nur hart trainieren, kämpfen, und alles geben, bis zur Erschöpfung. Russische Trainerinnen sind streng, das hilft. Und ihre Mutter will nur ihr Bestes. Doch dann kommt alles anders. Sie verliert die Meisterschaft und ihre Mutter chattet mit einem Deutschen, der sie heiraten will. Es geht nicht nach Moskau, sondern nach Germersheim. Mit 13 Jahren, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen! Das Stück über eine Migrantin trägt autobiografische Züge, erzählt aber auch von Kindern, die – gewollt oder ungewollt – ihre Kindheit für einen Traum opfern. Ein Traum, der manchmal nicht ihr eigener ist, sondern der Traum ihrer Eltern.

Theatereinführungen Show! - Tanz um dein Leben - Einführungs-Vortrag

15.01.2023, 17.15 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

BAAL-Theaterpädagogin Marilena Weichert gibt Einblicke in Werk und Arbeit am Veranstaltungstag: Oberes Foyer, Parktheater, Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich Einführungsworkshops 15.1., 15.00-17.00 Uhr im Parktheater (Anmeldung erforderlich über perrine.choquet@theater-baden-alsace.com) Für Lehrkräfte: Das Theater BAAL bietet zur Vor- und Nachbereitung seiner Stücke im Unterricht Materialmappen an. Vor- und Nachbereitungsworkshops in Schulen nach Absprache möglich. Infos und Mappen über perrine.choquet@theater-baden-alsace.com Kinder- und Jugendtheaterfestival über Grenzen – Allez hop! Zum Stück: Mit drei Jahren Rhythmische Sportgymnastik, Ballettunterricht, Eiskunstlauf, jeden Tag Training, jedes Wochenende Auftritte – der Traum eines russischen Mädchens: die großen Bühnen in Moskau oder St. Petersburg! Olympiasiegerin! Ihre steile Karriere ist vorgezeichnet, sie muss nur hart trainieren, kämpfen, und alles geben, bis zur Erschöpfung. Russische Trainerinnen sind streng, das hilft. Und ihre Mutter will nur ihr Bestes. Doch dann kommt alles anders. Sie verliert die Meisterschaft und ihre Mutter chattet mit einem Deutschen, der sie heiraten will. Es geht nicht nach Moskau, sondern nach Germersheim. Mit 13 Jahren, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen! Das Stück über eine Migrantin trägt autobiografische Züge, erzählt aber auch von Kindern, die – gewollt oder ungewollt – ihre Kindheit für einen Traum opfern. Ein Traum, der manchmal nicht ihr eigener ist, sondern der Traum ihrer Eltern.

Theatereinführungen Hexenjagd - Einführungs-Vortrag

24.01.2023, 19.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Der Schauspieler Christian Meyer gibt Einblicke in Werk und Arbeit Dauer: ca. 20 Minuten, Anmeldung nicht erforderlich Über 60 Jahre nach der Uraufführung ist „Hexenjagd“ thematisch heute wieder das Stück der Stunde! Unter der Regie von Volkmar Kamm wurde das Stück unter anderem ausgezeichnet mit dem Antoinette Perry Award, dem Tony Award als Bestes Stück und dem 3. Inthega-Preis „Die Neuberin2019“. Die Handlung der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika ist zwar historischer Stoff, die Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus werden aber vom Autor bewusst auch auf seine damalige Gegenwart um 1947-1952 und die Kommunistenhatz des berüchtigten Senators McCarthy, bezogen. Und auch heute können Parallelen gezogen werden: Denn garantierte und selbstverständlich gewordene Rechte und Errungenschaften der Menschen werden auch heute (wieder) durch Erdoğan/Orbán/Kaczyński als „Nachfolger“ des US-Senators McCarthy und dessen Jagd auf „subversive Elemente“ zunehmend außer Kraft gesetzt. Als sich die junge Abigail und ihre Freundinnen nach einem nächtlichen Tanz im Wald plötzlich anders verhalten als sonst, gibt es im Dorf Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verhext worden zu sein. Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen… Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts ist Millers Werk auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Zu Recht gehört „Hexenjagd“ immer noch zu den erfolgreichsten und meistgespielten Dramen des Autors. Schauspiel von Arthur Miller Mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm, u. a. Regie: Volkmar Kamm Euro-Studio Landgraf

Theatereinführungen Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt - Einführungs-Vortrag

14.02.2023, 19.00 Uhr

Parktheater
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Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Der Schauspieler Stephan Bürgi gibt Einblicke in Werk und Arbeit. Friedrich Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als „Komödie“ untertitelte Stück im Jahr 1961, als der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte. Der Mensch wird darin konfrontiert mit einer sich fortwährend technisierenden Welt, die zu komplex geworden ist, als dass sie noch begreifbar wäre. Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – und die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren. In einem Schweizer Sanatorium werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich erdrosselt von ihren Patienten. Auf den ersten Blick erscheinen die Patienten durchaus harmlos. Doch unter den Augen des mit dem Fall betrauten Inspektors Voß zeigt sich immer deutlicher, dass hier nichts ist, wie es scheint. Möbius, einer der Verdächtigen ist nicht etwa ein „Irrer“ sondern ein brillanter Physiker, der die „Weltformel“ entdeckt hat. Weil aber deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, versteckt er sich im Irrenhaus, in der Hoffnung, sein Wissen vor der Welt zu verheimlichen. Die missgestaltete Besitzerin und Chefärztin der Einrichtung, hat aber bereits Kopien der Aufzeichnungen Möbius’ erstellt und will mit der Formel nun selbst die Weltherrschaft erringen. Hellena Büttner und Peter Bause, fernseh- und theaterbekanntes Schauspieler-Ehepaar, waren zuletzt mit dem erfolgreichen Stück „Jeder stirbt für sich allein“ in Lahr zu sehen. „Eine klasse Idee, getragen von erstklassigem Schauspiel. (…) Es sind die großen schauspielerischen Leistungen, die dieser Inszenierung Kraft und Leichtigkeit zugleich geben. (…) Der mächtige Applaus im fast ausverkauften Haus war verdienter Dank für einen bereichernden Abend.“ (Die Rheinpfalz, 16.1.2020) Mit Hellena Büttner, Peter Bause, Sibylla Rasmussen, André Vetters u. a. Regie: Herbert Olschok Tournee-Theater Thespiskarren und Theater im Rathaus Essen

Theatereinführungen Free Vivaldi - 4 Seasons meet Streetdance - Einführungs-Vortrag

01.04.2023, 19.00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Dramaturg/innen, Schauspieler/innen oder Musiker/innen berichten von ihrer Arbeit am und mit dem Werk und verraten interessante Hintergrundinformationen.

Violinist Manuel Druminski und Choreographin Maryam Anita Khosravi geben Einblicke in Werk und Arbeit. Dauer ca. 20 Minuten Ist es möglich, Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ mit einer ganz neuen Magie zu versehen? Dieser Frage geht Manuel Druminski mit seinem Streetdance-Projekt auf den Grund. Der ehemals jüngste Konzertmeister der Freiburger Philharmonie ist als Violinvirtuose, Bewegungs- und Improvisationstalent gleichermaßen bekannt wie als Komponist. In seiner aufsehenerregenden Neuinterpretation des Klassikers stellt er das Werk in einen innovativen Kontext der Jugendkultur – frei von Kitsch und Konvention: Mit Freestyle, Streetart, Hip-Hop und Breakdance, geloopten Orchesterpassagen, groovenden Breakbeats und elektronischen Soundclustern. Mit den urban angelegten Musiken und den viel beachteten Tanz-Arrangements der ausgezeichneten Choreographin Maryam Anita Khosravi darf sich das Publikum auf eine frische und unkonventionelle Neuinterpretation der musikalischen Jahreszeiten freuen. Free Vivaldi verspricht einen Abend voll mitreißender Musik, die von den Tänzer/innen der M.A.K Company zu neuem Leben erweckt wird. Den neuen Sätzen stellen sie moderne Songs zur Seite, die sie mit der Stimmung der jeweiligen Jahreszeit verbinden. Durch eingespielte Texte in den Übergängen erhält der Abend eine besondere Intensität: Neben den Jahreszeiten-Sonetten, zu denen Vivaldi seine Musik komponierte, setzt die zeitgenössische Poesie von Tucholsky, Ingeborg Bachmann und Thomas D. emotionale Akzente. Das Publikum erlebt einen berauschenden Wechsel der Jahreszeiten.