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Abo A – StadtTheater Lahr

Szenenausschnitt
Quelle: M. Menke
Faszinierende Theater-Klassiker und aktuelle, moderne Stücke sowie jeweils eine besondere Opernaufführung bietet das Theater-Abo A.

Bitte beachten Sie die folgenden Termine:

Bestehende Abonnements für die Spielzeit 2021/2022 können in der Zeit vom 22. Juli bis 4. September 2021 im KulTourBüro im Alten Rathaus bezahlt und abgeholt werden.
Neue Abonnements werden ebenfalls ab dem 22. Juli 2021 ausgestellt.

Für Inhaber eines Wahl-Abos 8 oder 11 gilt wieder die Frühbucherwoche vom 3. bis 16. September 2021. Innerhalb dieser Zeit haben Sie mit dem Wahl-Abo ein Vorkaufsrecht, bevor am 17. September 2021 der freie Verkauf beginnt.

Änderungswünsche oder ggf. eine Kündigung Ihres Abonnements teilen Sie uns bitte bis spätestens 30. Juni 2021 (Posteingangsstempel oder persönliche Abgabe im KulTourBüro) schriftlich mit. Sollte Ihr Abo bereits gekündigt sein, ist keine weitere Meldung erforderlich.

Preise

Platz-Kategorie        Abo-Preis           Abo-Preis für Schwerbehinderte

4. Platz                       49,00 Euro          39,20 Euro

3. Platz                       63,70 Euro          49,00 Euro

2. Platz                       78,40 Euro          58,80 Euro

1. Platz                       88,20 Euro          68,60 Euro

 

Mit diesem Abonnement zahlen Sie 30 Prozent weniger als im freien Verkauf.

Folgende Veranstaltungen beinhaltet das Abo A in der aktuellen Saison:

Szenenausschnitt
StadtTheater Lahr - Nein zum Geld
Quelle: Dietrich Dettmann

Dienstag, 12. Oktober 2021, 20:00 Uhr, Parktheater

„Nein zum Geld!“ heißt die Komödie der französischen Schauspielerin und Filmemacherin Flavia Coste, die mit perfider und pointierter Lust am zivilisatorischen Zerfall das Szenario des für die meisten unvorstellbaren Verzichts durchspielt. Regisseurin Tina Engel hat sie inszeniert, mit spürbarer Freude an den moralischen Fallstricken dieser angewandten Geld- und Glücksforschung. Tagesspiegel Berlin, 01.04.2019

Richard will eine demonstrative Heldentat begehen. Nach einem Lottogewinn von 162 Millionen Euro will er „Nein!“ zum Geld sagen und den Gewinn nicht annehmen. Seine Frau Claire, seine Mutter Rose und Etienne, sein bester Freund und Geschäftspartner, finden das überhaupt nicht witzig. Wie weit werden die drei gehen? In wem erwachen keine Mordgelüste, wenn der Ehemann, Sohn oder beste Freund einen Lottoschein mit einer dreistelligen Millionensumme zerstören will? Macht denn Geld nun glücklich oder nicht? Kann es den eigenen Charakter verderben oder nur den Charakter der Menschen im Umfeld?

Schauspieler Boris Aljinović war zwischen 2001 und 2014 im TV als Berliner „Tatort“-Ermittler Felix Stark zu sehen. Im Renaissance-Theater Berlin steht er regelmäßig auf der Bühne. Zuletzt feierte er Premiere mit „Mord auf Schloss Haversham“ von Lewis, Sayer und Shields.

Rabenschwarze Komödie von Flavia Coste
Deutsch von Michael Raab
Mit Boris Aljinovi
ć, Erika Skrotzki, Janina Stopper u. a.
Regie: Tina Engel
Renaissance-Theater Berlin

Szenenausschnitt: Links im Bild stehen ein Mann und eine Frau, beide tragen Pelz. Rechts im Bild stehen zwei Schauspieler als Offiziere des Nationalsozialistischen Regimes mit Uniformen aus dem Jahre 1945.
Quelle: imagemoove

Mittwoch, 10. November 2021, 20:00 Uhr, Parktheater

Eine wahre Geschichte für die Bühne dramatisiert von Florian Battermann

Vor allem geht Battermann der Frage nach, wie aus dem Glücksritter und Frauenhelden Schindler der Judenretter werden konnte, der mehr als 1000 Menschen durch hartnäckige Beschäftigung in seiner Fabrik vor den Gaskammern von Auschwitz bewahren konnte. Seine Antwort: Schindler ist sich dabei selbst treu und ein Spieler geblieben. Er hatte zumindest auch Freude daran, den SS-Männern seiner Umgebung immer neue Zugeständnisse abzuringen und sie schließlich auszutricksen. Hannoversche Allgemeine, 25.10.2018

 

„Schindlers Liste“ umfasst die Namen von 800 Männern und 300 Frauen, die allesamt mit dem Vermögen Schindlers als Arbeitskräfte gekauft und somit vor der Deportation gerettet wurden. Nachdem Steven Spielberg der schier unglaublichen Geschichte von Oskar Schindler bereits 1993 in Hollywood ein filmisches Denkmal setzte, brachte Theaterautor und Regisseur Florian Battermann das Geschehene 2018 erstmals auf die Theaterbühne.

In unserer Zeit, in der Ausgrenzung und populistische Parolen zunehmen ist dieses Stück mit seinen historisch belegbaren und wahren Begebenheiten nicht nur ein äußerst packender Theaterabend, sondern auch ein Statement zu den aktuellen Geschehnissen in der Welt.

„Unter Uns“-Star Stefan Bockelmann und die erfahrenen Theaterschauspieler Hannes Ducke und Christiane Hecker sowie neun weitere Schauspielerinnen und Schauspieler lassen in insgesamt 27 bewegenden Rollen den Geist und die Emotionen rund um das Geschehen um Oskar Schindler auf der Bühne wieder lebendig werden.

Mit Stefan Bockelmann, Hannes Ducke, Christiane Hecker, u. a.
Inszenierung: Lajos Wenzel
Konzertdirektion Hannover in Co-Produktion mit der Landesbühne Rheinland Pfalz

Plakat mit zwei Schauspieler:innen
Quelle: a.gon Theater München

Dienstag, 14. Dezember 2021, 20:00 Uhr, Parktheater

Die Briefe einer leisen und doch großen Liebe, einer wundervollen Beziehung leicht und klar entwickelt im Dialog intimer Briefe. Eine Frau, ein Mann – zwei ganz verschiedene Leben. Eine wundervolle, große Liebe, leicht und klar entwickelt im Dialog intimer Briefe. In der Schule schreiben sie sich Zettel, später während ihres gesamten Lebens Briefe. Erst im letzten dieser Briefe erfahren wir die tieferen Sehnsüchte und die Offenheit gegenüber dem allzu oft Verschwiegenen. Am Ende bleibt der Traum, und niemand weiß, was geschehen wäre…

Ursula Buschhorn gehört zu den bekanntesten Schauspielerinnen des deutschen Fernsehens. 1994 wurde sie für eine Hauptrolle in der ZDF-Serie „Alle meine Töchter“ besetzt. Als Serientochter von Günther Mack und Jutta Speidel wurde sie einem Millionenpublikum bekannt. Seitdem ist Ursula Buschhorn aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken und war in vielen TV-Serien zu sehen - von “Gegen den Wind“ über „Rosamunde Pilcher“, „Alarm für Cobra 11“ bis „Familie Dr. Kleist“.

Seit den 1980er Jahren ist Peter Kremer als Film- und Fernsehschauspieler aktiv, unter anderem in bekannten Krimireihen wie „Tatort“, „Derrick“ und „Der Alte“. Weitreichende Bekanntheit erlangte er durch die Serie „Siska“, in welcher er 56 Episoden lang die Haupt- und Titelfigur Peter Siska verkörperte.

Schauspiel von A.R. Gurney
Deutsch von Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek
Mit Ursula Buschhorn und Peter Kremer
a.gon Theater München

Viele Grimm'sche Märchenfiguren nebeneinander
Quelle: Thorsten Harms

Donnerstag, 27. Januar 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Bereits Goethe und Schiller wurden von den drei Universal-Genies Bader, Ehnert und Scheibe leicht gekürzt: „Schillers sämtliche Werke…leicht gekürzt“ aus dem Jahr 2009 war mit mehr als 200 Vorstellungen ein großer Publikumserfolg und wurde vom NDR fürs Fernsehen aufgezeichnet. „Goethes sämtliche Werke…leicht gekürzt“ aus dem Jahr 2015 war zudem für den Inthega-Preis nominiert. Das Stück war in der Spielzeit 18/19 auch auf der Bühne des Lahrer Parktheaters zu sehen. Die einzigartige Mischung aus klassischem Theater, rasanter Biografie, aberwitziger Comedy und vielseitigen Gesangsnummern begeistert Publikum und Presse. Nun nimmt sich das Trio die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm vor. In den Wirren der deutschen Kleinstaaterei treffen Rotkäppchen und der Froschkönig auf Batman. Dieser magische Abend macht am Ende klar, warum wir Deutschen sind wie wir sind…

Die „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm sind ein deutscher Bestseller, der in mehr als 100 Sprachen übersetzt und öfter verkauft wurde als die Luther-Bibel. Es gibt wohl nur wenige Kinder, die noch nichts von Rotkäppchen, Rapunzel oder dem Froschkönig gehört haben. Doch die Brüder Grimm waren weit mehr als nur die Märchenonkel der deutschen Literatur. Sie wurden auch als Sprachwissenschaftler, Volkskundler und Gründungsväter der Germanistik verehrt und als Teil der „Göttinger Sieben“ politisch verfolgt.

Komödie von Michael Ehnert
Mit Kristian Bader, Jan-Christof Scheibe und Michael Ehnert
Regie: Martin Maria Blau
Altonaer Theater Hamburg

Szenenausschnitt
Quelle: M. Menke

Dienstag, 1. Februar 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Der gegenwärtige Zustand unseres demokratischen Staatswesens wird hier auf der Bühne beleuchtet und zeigt eine Welt, die Shakespeare näher ist, als uns lieb sein kann: chaotisch, tragisch, verzweifelt und sehr komisch – wie die Politik unserer Tage.

Deutschland, in der nahen Zukunft. Die Kanzlerin hat abgedankt und ist überraschend abgetaucht. Der Tanker Bundestag droht zu kentern und die Feinde des Systems stehen bereit, das Ruder zu übernehmen. Vier Politiker versuchen verzweifelt, das aufständische Volk zu bändigen, koste es was es wolle: Moral, Körperteile, privates Glück… Im Angesicht von Demokratiemüdigkeit und offener Rebellion spitzt sich das Dilemma der Politiker zwischen Funktion und Moral zu. Keiner von ihnen ahnt, dass die ehemalige Kanzlerin am wohl unwahrscheinlichsten Ort der Republik Hof hält und an einem Plan feilt, der das Staatsschiff durch den Orkan bringen könnte – oder die Demokratie endgültig auf Grund setzt.

Silke Buchholz, die Angela I. spielt, wurde in Köln geboren. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Schule des Theaters Köln. Sie war unter anderem am Staatstheater Braunschweig, Residenztheater München, Landestheater Linz und am Theater Neumarkt in Zürich engagiert.

Angela Merkel ist in Katja Hensels Drama und in Stefan Ottenis Inszenierung eine Art Heilsgestalt, die letzte Figur aus einer Zeit in der das meiste noch halbwegs in Ordnung war. Was nach ihr kommt, das ist deutlich zu spüren, wird furchtbar sein. Leipziger Volkszeitung, 02./03.03.2019

Schauspiel von Katja Hensel
Regie: Stefan Otteni
Mit Silke Buchholz, Peter Lüchinger, Michael Meyer u. a.
Bremer Shakespeare Company

Szenenausschnitt
Quelle: Theater Pforzheim

Dienstag, 8. März 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Für Sir John Falstaff ist das Leben ein großer Spaß: Er hat zwar ein Alkohol- und ein Geldproblem, aber mithilfe seiner Diener schon so einige Leute über den Tisch gezogen. Nachdem er den verstockten Dr. Cajus ausgenommen hat, will er in der Annahme, völlig unwiderstehlich zu sein, gleich zwei vorteilhaft verheiratete Damen um den Finger wickeln, um an das Vermögen ihrer Männer zu gelangen. Aber er macht die Rechnung ohne die fröhliche Frauengemeinschaft der Stadt Windsor, die beschließt, dem eingebildeten Ritter für seine Anmaßungen eine Lehre zu erteilen.

Mit den kunstvollsten Schimpftiraden der Operngeschichte beschloss Giuseppe Verdi 1893 sein Bühnenschaffen. Nachdem ihn über 50 Jahre lang kein Thema zur Komposition einer heiteren Oper bewegen konnte, überzeugte ihn Arrigo Boitos scharfsinniges Libretto, sich dieser Gattung wieder zuzuwenden: Falstaff wird vom fettleibigen Säufer zum entspannten Lebenskünstler aufgewertet und hat in der berühmten Schlussfuge mit seinem Lebensmotto „Alles auf Erden ist Spaß, der Mensch ist als Narr geboren“ sogar das letzte Wort.

Im Pforzheimer Theater begleitet die Badische Philharmonie sämtliche Vorstellungen des Musiktheaters. Auf dem Spielplan stehen Opern aus allen Epochen, Operetten, Musicals, Ballett und Tanztheater. Das erstklassige Theaterensemble und Orchester geben zahlreiche Gastspiele, wie im Parktheater Lahr und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Kulturangebot im ländlichen Raum. Darüber hinaus beweisen diverse Uraufführungen, dass sich das Orchester auch der Pflege der zeitgenössischen Musik verschrieben hat.

Solistinnen, Solisten und Chor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung: Robin Davis
Inszenierung: Thomas Münstermann
Theater Pforzheim

Ioana Nitulescu und Christian Simon
Quelle: Lex Karrelly / Neven Allgeier

Dienstag, 12. April 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Durchschnitt – das ist Gottlieb Biedermann. Als Geschäftsmann mit einem eher losen Wertesystem verfolgt er seine Ziele. Aber ein schlechter Mensch? Nein, das will Biedermann nicht sein! So hat der Hausierer Schmitz ein leichtes Spiel, als er Biedermann um ein Dach über dem Kopf für ihn und seinen Freund Eisenring bittet. Den Hausherren bei seinem Gutmenschentum gepackt, beginnen seine Gäste sofort ganz unverhohlen mit ihren dubiosen Machenschaften. Biedermann beschleicht eine böse Ahnung. Aber getreu dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, verschließt Biedermann die Augen vor der Wirklichkeit. Er duldet das Treiben der beiden Hausierer und lässt aus Feigheit den Moment verstreichen, in dem sein Handeln einen Unterschied hätte machen können. Was, wenn er sich mit den beiden ausgerechnet die Brandstifter der Stadt ins Haus geholt hat?


Milena Mönch studierte Regie am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Amélie Niermeyer und Christoph Lepschy. Ihre Inszenierung „Drei Schwestern“ nach Anton Tschechow wurde 2019 zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater Hamburg eingeladen und gewann dort den Publikumspreis. Im Schauspiel sucht sie nach existentiellen Lebenssituationen, in denen sich die Charaktere in ihren Wünschen, ihren Selbstbildern und Lebensvorstellungen radikalisieren.

Max Frischs Lehrstück ohne Lehre
Regie: Milena Mönch

Mit Christian Simon, Ioana Nitulescu, Jürgen Helmut Keuchel
Hessisches Landestheater Marburg