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Egon Gutmann (*1894 Eguisheim, Elsass; gestorben 1955 Pforzheim): Diskuswerfer, Bronze. Sportplatz im Schulhof Clara-Schumann-Gymnasium.
Egon Gutmanns Werke, darunter viele Kriegerdenkmale, stehen in Durlach, Karlsruhe, Pforzheim, Breisach, Offenburg, Schönau und Weilheim. Im Jahr 1936 nahm der Bildhauer in Berlin an den Kunstwettbewerben der 11. Olympischen Spiele teil. Gutmanns Entwurf zur bronzenen Figur des Diskuswerfers entstand vermutlich in diesem Zusammenhang. Es ist ein klassisches Motiv, das schon in der griechischen und römischen Antike beliebt war. Entstehungszeit und die Teilnahme des Künstlers an Ausstellungen mit völkischer Kunst lassen das an sich neutrale, sportliche Motiv in einem anderen Licht erscheinen.
Statt dem „toten Punkt“, dem Ruhepunkt vor dem Wurf, wählt Gutmann für seinen Diskuswerfer einen anderen Darstellungszeitpunkt: die Füße kraftvoll in den Boden gedrückt, den Blick konzentriert nach vorne gerichtet, den rechten Arm waagrecht im Ausholen nach hinten gestreckt, den linken vor sich ausgestreckt im Schwung, befindet sich diese Figur mitten in der dynamischen Drehung vor dem Wurf der Diskusscheibe. Anstelle des Moments der Konzentration vor dem Wurf tritt bei Gutmann somit Bewegung.
Egon Gutmann (*1894 Eguisheim, Elsass; gestorben 1955 Pforzheim). Leitete an der Akademie Karlsruhe die Bildhauerabteilung, arbeitete später an der Goldschmiedeschule in Pforzheim. Werke – unter andere, Kriegerdenkmäler – in Durlach, Karlsruhe, Pforzheim, Breisach, Offenburg, Berlin, Schönau und Weilheim.