Storchenturm Lahr

Storchenturm

In der historischen Innenstadt Lahrs befindet sich der Rest einer um 1220 erbauten Tiefburg der Geroldsecker, die zum Kristallisationskern der Siedlung Lahr wurde. Erhalten geblieben sind ein Teil der Außenmauer des Palas (Wohngebäude) der Burg sowie ein Eckturm. Dieser heute als "Storchenturm" bezeichnete Turm ist einer von vier runden Ecktürmen der Kastellburg.

Im Jahr 1278 erhielt die Siedlung, die sich vor der Burg gebildet hatte, die Stadtrechte verliehen. Das Schloss wurde nach Zerstörungen im 17. und 18. Jahrhundert in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von der Stadt erworben und abgerissen. Der Storchenturm selbst diente bis 1861 als Gefängnis. An der Außenmauer sind noch zahlreiche Steinmetzzeichen auf den Bossenquadern zu sehen. Auf den ehemaligen Palas der Burg weisen noch die Fenster an der Nord- und Ostmauer hin.

Nach zweijährigen Arbeiten wurde die Sanierung der historischen Tiefburg im September 2016 abgeschlossen. Die Sanierung kostete rund 800 000 Euro. Die Stadt Lahr erhielt 340 000 Euro Zuschüsse von Bund, Land und Denkmalschutz.

Im Turm befindet sich eine Tafeldokumentation mit Informationen zur Burg.

Öffnungszeiten (Juni bis Oktober): Dienstag bis Sonntag 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Für Gruppen sind auch Sonderöffnungszeiten möglich.

Der Eintritt ist frei.