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© Regina Brocke

Kombi-Abo D – StadtTheater Lahr + SymphonieKonzerte

Das Kombi-Abo D bietet die Möglichkeit, das Theater-Abo mit seinen sieben Veranstaltungen mit dem Symphoniekonzert-Abo C mit den drei Konzerten zu kombinieren. Der Preis-Rabatt ist hierbei besonders hoch.
Platz-Kategorie Abo-Preis Abo-Preis für Schwerbehinderte
4. Platz  69,00 Euro 51,60 Euro
3. Platz 87,00 Euro 65,40 Euro
2. Platz 105,00 Euro 79,20 Euro
1. Platz 113,40 Euro 87,60 Euro

Mit diesem Abonnement zahlen Sie 40 Prozent weniger als im freien Verkauf.

Folgende Veranstaltungen beinhaltet das Abo D in der aktuellen Saison:

Porträtaufnahme des Dirigenten
Dirigent Howard Griffiths
Quelle: Thomas Rabsch

Sonntag, 09. Oktober 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Solistin: Claire Huangci, Klavier
Dirigent: Howard Griffiths

Programm:

  • Carl Maria v. Weber, Ouvertüre zum Singspiel "Abu Hassan"
  • Edvard Grieg, Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
  • Franz Schubert, Sinfonie Nr. 3 D-Dur

 

Die Stuttgarter Philharmoniker lassen ihr Publikum glänzend einstudierte Konzerte erleben. Gemeinsam mit Claire Huangci, die Solistin am Klavier und Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018 eröffnet ein hochkarätiger Konzertabend die Spielzeit 2022/2023. Mit Howard Griffiths, einem weltweit engagierten Dirigenten, wird ein Programm präsentiert, das umfassend als „Ostprogramm“ betitelt werden kann. Die Komposition an seinem Singspiel „Abu Hassan“ nach einer Geschichte aus „1001 Nacht“ begann Carl Maria v. Weber im Sommer 1810. Verwicklungen in einer Korruptionsaffäre liesen ihn das Stück hochverschuldet im August mit dem „Chor der Gläubiger“ anfangen. Abgeschlossen wurde die Komposition im Januar 1811 mit der spritzigen, „türkischen“ Ouvertüre. Sein einziges Klavierkonzert komponierte Edvard Grieg 1868 im Alter von 25 Jahren. Während seines Leipziger Musikstudiums hatte er Clara Schumann das Klavierkonzert ihres verstorbenen Mannes spielen gehört. Für den tief beeindruckten Grieg diente es als Modell für sein eigenes Werk, und doch ist der eigene musikalische Charakter des jungen Komponisten unüberhörbar. Der Erfolg der Uraufführung ist dem Stück seither treu geblieben. Seine dritte Sinfonie schrieb Franz Schubert im Alter von 18 Jahren. Das Orchesterwerk entstand in neun Tagen für ein Wiener Liebhaberorchester, in dem Schubert als Bratschist mitwirkte. Die erste öffentliche Aufführung fand erst 1881 statt! Heute gilt Schuberts Dritte mit ihrem bezaubernden Beginn, anmutig schlichten Andante und launigen Finale als sein Durchbruch zur eigenständigen Sinfonik.

Ausführliche Biografien zu Orchester, Solistin und Dirigent auf www.populahr.de

Szenenausschnitt 7 Minuten
Quelle: "7 Minuten" - Foto: Regine Brocke

Dienstag, 18. Oktober 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Eine Textilfabrik wurde verkauft. Die neuen Eigentümer verlangen von der Belegschaft eine Pausenzeitverkürzung von 7 Minuten. Der Betriebsrat, bestehend aus 11 Frauen, muss darüber abstimmen. Diese scheinbar „kleine“ Entscheidung über 7 Minuten, kann verheerende Folgen für die ganze Belegschaft haben. Geht es um den Einstieg in noch mehr Kürzungen oder bleibt es bei den 7 Minuten? Wie werden sich die einzelnen Personen entscheiden?

Ein argumentativer Kampf zwischen den Frauen entbrennt. Wird er Klarheit schaffen? Mehr wird nicht verraten! Im Tausch gegen Arbeitsplätze kommt es abseits der Bühne durchaus vor, dass Beschäftigte einer Kürzung des Entgelts oder Anpassungen bei Arbeitszeit und -organisation zustimmen. Doch wo beginnt das böse Spiel mit der Angst der Arbeitskräfte um ihre Arbeitsplätze und wo endet dieses? Wann drehen sich die Interessen mehr um den Profit als um die Mitarbeitenden? Und wer schlägt überhaupt Alarm?

Bei den Hamburger Privattheatertagen 2018 erhielt die Inszenierung von Werner Schretzmeier den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama.

„Dem Team um Werner Schretzmeier glückt mit „7 Minuten“ eine glaubwürdige und seelenvolle Parabel auf reale Zustände. Die Botschaft teilt sich dabei ganz ohne moralischen Impetus mit, werden doch die inneren Konflikte der Figuren deutlich und als echtes Dilemma begriffen.“ – Stuttgarter Zeitung Zeitgenössisches

Drama von Stefano Massini Deutsch von Sabine Heymann
Mit Magda Agudelo Moreno, Larissa Ivleva, Jeiny Cortés u. a. Regie: Werner Schretzmeier
Theaterhaus Stuttgart

Zartrosa Blüten - Beispielbild
Quelle: Theater Pforzheim

Dienstag, 29. November 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Für den amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist seine Stationierung in der japanischen Stadt Nagasaki nur ein exotisches Abenteuer: Er verliebt sich in die junge Geisha Cio-Cio-San, auch Butterfly genannt, und erwirbt sich über einen Vermittler die Nutzungsechte an einem Haus oberhalb der Stadt. Eine Ehe, die jedoch jederzeit aufgelöst werden kann, soll die Zeit in Japan abrunden, bevor Pinkerton wieder nach Amerika abreist, um eine „echte“ Ehefrau zu finden. Cio-Cio-San nimmt das Liebes- und Eheversprechen jedoch ernst. Für Pinkerton konvertiert sie sogar zum Christentum, wofür sie von ihren Verwandten verflucht wird. Selbst nachdem er sie verlassen hat, erwartet sie inzwischen mit ihrem gemeinsamen Sohn, noch seine Rückkehr. Nach drei Jahren ist es tatsächlich soweit: Pinkerton legt erneut in Nagasaki an, jedoch aus anderen Gründen, als Cio-Cio-San hoffte…

Giacomo Puccinis von ihm so bezeichnete „japanische Tragödie“ „Madama Butterfly“ wurde 1904 zunächst an der Mailänder Scala in einer zweiaktigen und kurz darauf in Brescia in der noch einmal von Puccini überarbeiteten dreiaktigen Fassung uraufgeführt. Wie bereits bei den Opern „La Bohème“ und „Tosca“ arbeitete er mit den Dichtern Giuseppe Giacosa und Luigi Illica zusammen. Zum, für ihn charakteristisch spätromantischen Orchesterklang wob Puccini zum Teil bekannte asiatische und amerikanische Melodien, Motivik sowie Glocken und Kanonengeräusche in seine Komposition. Vor allem aber der berühmte Summchor und Cio-Cio-Sans herzzerreißende Arie „Un bel dì, vedremo“, in der sie am Glauben an die wahre Liebe Pinkertons festhält, haben dazu beigetragen, dass „Madama Butterfly“ zu einer der beliebtesten Opernwerke überhaupt gezählt werden kann.

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ensemble des Stadttheater Pforzheim

Szenenausschnitt
Szene aus "Frida Kahlo"
Quelle: Foto: Martin Büttner

Dienstag, 13. Dezember 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

„Ich hatte zwei schwere Unfälle in meinem Leben, beim ersten hat ein Autobus mich von den Füßen geholt… Der andere Unfall ist Diego“. Wild und provokant, bunt und leidenschaftlich – das Leben auf der großen Bühne zeichnet sich schon früh ab: Frida ist ein intelligentes, lebensfrohes, exzentrisches, leidenschaftliches und wildes junges Mädchen. Mit 18 Jahren geht sie als eine der wenigen Frauen Mexikos auf eine höhere Schule, die sie auf ein späteres Studium vorbereiten soll. Doch dann wird sie bei einem Verkehrsunfall von einer Metallstange durchbohrt und verliert fast ihr Leben. Monatelang ans Bett gefesselt unter schlimmsten Schmerzen beginnt sie zu malen. Neben der Malerei findet Frida eine zweite große Liebe: Diego Rivera, der berühmte Maler, der die Hälfte aller Mauern in Mexiko mit seinen Fresken bemalt. Um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, lässt sie sich einiges einfallen. Das ungleiche Paar heiratet, doch diese Liebe entpuppt sich als noch schmerzhafter als ihre Verletzungen. Frida Kahlo lässt die Welt teilhaben an ihrem Schmerz, an ihrer Liebe und ihrem revolutionären Geist, der niemals zur Ruhe kommt. Die 1987 geborene und in Düsseldorf wohnende Teresa Zschernig, Darstellerin von Frida Kahlo, ist seit 2007 auf den Theaterbühnen in Deutschland zu sehen. Mehrere Film- und Fernsehcharaktere, unter anderem eine Episodenhauptrolle in der ARD-Serie „WAPO Duisburg“, hat die Schauspielerin darüber hinaus besetzt. „Wenn die Musik den Rhythmus vorgibt, verlangsamt sich das Geschehen auf der Bühne und intensiviert sich. Das sind die Momente voller Spannung, Geheimnis, Poesie. Die Momente, die der Kunst Kahlos am nächsten sind. In solchen Momenten wachsen die Charaktere über sich hinaus.“ (Rheinische Post, 11.09.2021)

Theaterfassung von Maja Delinić und Janin Lang
Mit: Teresa Zschernig, Philip Heitmann, Norhild Reinicke u. a.
Regie: Maja Delinić
Burghofbühne Dinslaken, Landestheater im Kreis Wesel

Der Richter und die Beschuldigte
Quelle: Dietrich Dettmann

Dienstag, 24. Januar 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

Über 60 Jahre nach der Uraufführung ist „Hexenjagd“ thematisch heute wieder das Stück der Stunde! Unter der Regie von Volkmar Kamm wurde das Stück unter anderem ausgezeichnet mit dem Antoinette Perry Award, dem Tony Award als Bestes Stück und dem 3. Inthega-Preis „Die Neuberin2019“. Die Handlung der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika ist zwar historischer Stoff, die Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus werden aber vom Autor bewusst auch auf seine damalige Gegenwart um 1947-1952 und die Kommunistenhatz des berüchtigten Senators McCarthy, bezogen. Und auch heute können Parallelen gezogen werden: Denn garantierte und selbstverständlich gewordene Rechte und Errungenschaften der Menschen werden auch heute (wieder) durch Erdoğan/Orbán/Kaczyński als „Nachfolger“ des US-Senators McCarthy und dessen Jagd auf „subversive Elemente“ zunehmend außer Kraft gesetzt.

Als sich die junge Abigail und ihre Freundinnen nach einem nächtlichen Tanz im Wald plötzlich anders verhalten als sonst, gibt es im Dorf Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verhext worden zu sein. Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen… Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts ist Millers Werk auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Zu Recht gehört „Hexenjagd“ immer noch zu den erfolgreichsten und meistgespielten Dramen des Autors.

Mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm, u. a.
Regie: Volkmar Kamm
Euro-Studio Landgraf

Szene aus "Die Physiker"
Quelle: Szene aus "Die Physiker" - Foto: Loredana La Rocca

Dienstag, 14. Februar 2022, 20:00 Uhr, Parktheater

Friedrich Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als „Komödie“ untertitelte Stück im Jahr 1961, als der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte. Der Mensch wird darin konfrontiert mit einer sich fortwährend technisierenden Welt, die zu komplex geworden ist, als dass sie noch begreifbar wäre. Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – und die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren. In einem Schweizer Sanatorium werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich erdrosselt von ihren Patienten. Auf den ersten Blick erscheinen die Patienten durchaus harmlos. Doch unter den Augen des mit dem Fall betrauten Inspektors Voß zeigt sich immer deutlicher, dass hier nichts ist, wie es scheint. Möbius, einer der Verdächtigen ist nicht etwa ein „Irrer“ sondern ein brillanter Physiker, der die „Weltformel“ entdeckt hat. Weil aber deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, versteckt er sich im Irrenhaus, in der Hoffnung, sein Wissen vor der Welt zu verheimlichen. Die missgestaltete Besitzerin und Chefärztin der Einrichtung, hat aber bereits Kopien der Aufzeichnungen Möbius’ erstellt und will mit der Formel nun selbst die Weltherrschaft erringen. Hellena Büttner und Peter Bause, fernseh- und theaterbekanntes Schauspieler-Ehepaar, waren zuletzt mit dem erfolgreichen Stück „Jeder stirbt für sich allein“ in Lahr zu sehen.

„Eine klasse Idee, getragen von erstklassigem Schauspiel. (…) Es sind die großen schauspielerischen Leistungen, die dieser Inszenierung Kraft und Leichtigkeit zugleich geben. (…) Der mächtige Applaus im fast ausverkauften Haus war verdienter Dank für einen bereichernden Abend.“ (Die Rheinpfalz, 16.1.2020)

Schauspiel in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt
Mit Hellena Büttner, Peter Bause, Sibylla Rasmussen, André Vetters u. a.
Regie: Herbert Olschok
Tournee-Theater Thespiskarren und Theater im Rathaus Essen

Mittwoch, 01. März 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

Solistin: Anke Sieloff, Gesang
Dirigent: Bernd Ruf

Nicht-Klassik-Hörer begeistern sich für die Emotionalität eindrucksvoller Orchesterklänge, Klassik-Hörer freuen sich, die alten sinfonischen Meister in den neuen musikalischen Geschichten zu entdecken: Das ist Filmmusik! Eine große Faszination geht von ihr aus, sie blickt zurück auf mehr als 125 Jahre, seit die ersten Töne die laufenden Bilder begleiteten und strahlt unermüdlich eine gegenwärtige Lebendigkeit aus. Hollywood als Metropole des Films steht Pate für die „Hollywood Symphony“ mit den Titelmelodien und Hauptthemen aus großen Blockbustern wie Fluch der Karibik, Star Wars, E.T., Yentl, James Bond, Charlie Chaplin und anderen.

Das Repertoire der mit vielen Preisen bedachten Sängerin Anke Sieloff reicht von der Oper über das Musical bis zum Jazz. Seit 1993 ist sie als Solistin am Musiktheater im Revier engagiert. In ihren beiden CDs „The Singer“ und „Danke“ stellt sie ihre selbst geschriebenen Songs Händelarien gegenüber. Sie unterrichtete u.a. an der Musikhochschule Lübeck und an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Die Philharmonie Baden-Baden, das mit 150 Jahren Konzertbetrieb als Sinfonieorchester älteste kommunale Orchester Baden-Württembergs wird zum Hollywood Filmorchester. Als regelmäßiger Partner Bernd Rufs gestaltete sie in Lahr in den letzten 20 Jahren die sinfonischen Weltmusikkonzerte.

Der ursprünglich aus Gengenbach stammende Dirigent Bernd Ruf liebt Grenzgänge sinfonischer Musik mit Rock, Jazz und Weltmusik. Ein Schwerpunkt seines Repertoires ist Filmmusik. Seit 2008 ist Bernd Ruf musikalischer Leiter der jährlich stattfindenden Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle. Er dirigierte viele Soundtracks, zuletzt die Musik zur ZDF-Kultserie Ku’damm 63. Im Jahr 2001 wurde er für einen Grammy nominiert und 2016 in Taiwan mit dem Golden Melody Award ausgezeichnet. Seit 19 Jahren lehrt er als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck.

Ausführliche Biografien zu Orchester, Solistin und Dirigent auf www.populahr.de

Beispielbild
Quelle: Burghofbühne Dinslaken

Dienstag, 14. März 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

3,5 Millionen Menschen leben in Berlin. Und täglich werden es mehr. Sie gehören nicht dazu? Und Sie leben auch nicht in einer der anderen Großstädte? Sind Sie deswegen zu bemitleiden? Keinesfalls! Herzlich willkommen zu der Show, in der es um das Herz und die Seele IHRER Stadt geht! Es ist ein Plädoyer für das Leben in der Klein- oder Mittelstadt. Das Jahr in Lahr ist bunt: Im Frühjahr werden unter dem Motto „Flurputzete“ die Grünstreifen der Stadt aufgeräumt, im Sommer freuen sich alle auf das Terrassenbad und den Waldmattensee, im Herbst eröffnet der Oberbürgermeister die Chrysanthema und endlich, in der Vorweihnachtszeit, findet wieder der kleine Adventstreff auf dem Schloßplatz statt und das große Wiedersehen am 24.12. am Bistro „Wolkenkratzer“ in der Innenstadt. „Berlin kann jeder, Lahr muss man wollen“ ist eine interaktive Show, die sich um das Thema „Wir lieben unsere Stadt“ dreht. In Form von kleinen Szenen, Einspielungen, Showelementen, Songs, Monologen und Beiträgen auch aus Ihrer Stadt nähern wir uns den Fragen an: Ist das noch Provinz, und falls ja: Wie lebt es sich hier? Warum wollen eigentlich immer alle nach Berlin? Welche Chancen bietet die Große Kreisstadt und wovon träumen die Gemeinden? In dieser Show ist alles möglich. Die Schauspieler:innen singen und spielen. Sie teilen die Bühne zum Beispiel mit einer ortsansässigen Ballettschule, dem Liederkranz, dem Kleinkünstler und mit keinem geringerem als Kulturbürgermeister Guido Schöneboom persönlich. Es wird ein liebevoller Blick auf die Stadt und ihre Besonderheiten geworfen, die das Leben ohne U-Bahn und Flixbus-Anbindung mit sich bringt.

„Eine interaktive, große Kleinstadt-Glitzer-Glamour-Show.“, NRZ, 05.07.2021

Die Große Kreisstadt-Show
Mit: Jan Exner, Matthias Guggenberger, Lara Christine Pelzer u. a.
Inszenierung, Dramaturgie: Mirko Schombert, Reinar Ortmann
Burghofbühne Dinslaken, Landestheater im Kreis Wesel

Porträt der Dirigentin
Quelle: Marco Borggreve

Mittwoch, 05. April 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

Sopran: Marlène Assayag
Mezzosopran: Diana Haller
Bariton: Johannes Fritsche
Dirigentin: Ariane Matiakh

Programm: Mozart und Andere; Da Ponte-Arien

Mozart und Da Ponte – zwei geniale Partner! Am Ende seines Lebens arbeitet Mozart an seiner Operntrias „Figaros Hochzeit“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“. „La ci darem la mano“ oder „Ah scostati“ sind zwei der bekanntesten „Hits“. Die Königin der Nacht betört mit ihrer Bravourarie vor dem verklärten Terzett „Soave sia il vento“ aus „Così fan tutte“. Die Ouvertüren aus Figaros Hochzeit und der Zauberflöte umrahmen das Konzertprogramm. Auch Soler und Salieri bedienten sich Da Pontes Libretti.

Dirigentin Ariane Matiakh studierte Orchesterdirigat in Wien, wo sie zudem unter der Leitung von unter Anderem Nikolaus Harnoncourt und Adam Fischer im renommierten Arnold-Schönberg Chor sang. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie während ihrer umfassenden Ausbildung von Leopold Hager und Seiji Ozawa.

Die französische Sopranistin Marlène Assayag debütierte vor Kurzem an der Opéra de Nancy in der Rolle der Fee in „Cendrillon“ von Massenet und tourt im Herbst mit dem Matheus-Ensemble unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi als Aminta in Vivaldis „Olimpiade“. Mezzosopranistin Diana Haller aus Kroatien wurde zuletzt in zahlreichen Rollendebüts von Publikum und Presse für ihre stimmliche Exzellenz sowie ihre schauspielerischen Fähigkeiten hoch gelobt. Unter anderem in: „Ariadne auf Naxos" als der Komponist (Cornelius Meister), in der Hauptrolle der „Tancredi" in der gleichnamigen Oper (Antonio Fogliani) und als Holofernes in „Judith Triumphans“ (Georg Fritzsch). Johannes Fritsche, Bariton des Abends, entwickelte verschiedenste Projekte wie „Ensemble Encore“ oder „Coronade“ während den pandemiebedingten Lockdowns. Er schloss seinen Master Gesang im Sommer 2020 an der Opernschule in Stuttgart ab.

Ausführliche Biografien zu Orchester, Solistin und Dirigent auf www.populahr.de

Plakat zum Stück
Quelle: Württembergische Landesbühne Esslingen

Dienstag, 18. April 2023, 20:00 Uhr, Parktheater

Der Komponist Mimi Nachtigal trifft die junge, erfolglose Sängerin Gretel Grieneisen – und die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Sie schwören, sich immer und ewig zu lieben. Dieses „immer und ewig“ dauert, wie bei anderen Leuten übrigens auch, genau sieben Jahre. Und so glücklich die ersten fünfhundert Nächte verlaufen, so problematisch gestalten sich die darauffolgenden zweitausend Tage. Vor allem Mimis unermüdliche Versuche, die Gesangsstudentin Gretel um jeden Preis in die erfolgreiche Sängerin Venus Morgenstern zu verwandeln, erweisen sich als äußerst ungünstig für die Harmonie der Liebesbeziehung. Als sie sich schließlich trennen, ist Mimi so unglücklich, dass er sich in das Ferienhaus seines Freundes Theo auf einer griechischen Insel zurückzieht und sich dort das Leben nimmt.

Auf seinem Weg in die Unterwelt wird er begleitet vom Götterboten Hermes, dessen sehnlichster Wunsch es ist, Mimis Leben in der Unterwelt so schön wie möglich zu gestalten. Immer wieder versucht er, Mimi zu verführen – aber der denkt nur an seine Venus. Als diese endlich beschließt, zu Mimi zurückzukehren, ahnt sie nicht, dass ihr Geliebter bereits tot ist. Alles scheint zu spät. Doch die Liebe ist bekanntlich stärker als der Tod: Um Mimi zu retten, muss Venus ihm in die Unterwelt folgen. Wie Orpheus einst für Eurydike, begibt sie sich auf die Reise in das Totenreich. Der Erfolgsregisseur Helmut Dietl und der Autor Patrick Süskind („Das Parfum“) schrieben 2005 gemeinsam das Drehbuch zu dieser romantischen Tragikomödie. Nach „Schtonk!“ 2018 ist „Vom Suchen von Finden der Liebe“ die zweite theatrale Umsetzung eines Stoffes von Helmut Dietl.

Romantische Tragikomödie nach Helmut Dietl und Patrick Süskind
Mit Oliver Moumouris, Feline Zimmermann u. a.
Regie: Marcus Grube
Württembergische Landesbühne Esslingen